Rezension: Night School

Montag, 18. März 2013 3 Kommentare


Verlag: Oetinger Verlag
Aus dem Englischen übersetzt von: Axel Henrici und Peter Klöss
Genre: Jugendroman
Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Erscheinungsdatum: Juli 2012
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, 464 Seiten
ISBN-13: 978-3-7891-3326-8

Ein kleiner Einblick

Allie wird nach einigen Vorkommnissen von ihren Eltern auf das Internat, die Cimmeria, geschickt. Allies Eltern machen ein großen Geheimnis um das Internat und kannten es bis dato auch nicht. Erst ein Polizist, der Allie bei einer nächtlichen Aktion in deren Schule erwischt, erzählt von diesem besonderen Internat. Dort würde man mit Kids wie Allie wohl umzugehen wissen.

Das Gebäude ist sehr alt, die Wände im inneren sind mit teuren Gobelins behangen, durch die Flure und Säle ziehen sich Steinböden und einzelne Räume sind mit kostbaren Orientteppichen ausgelegt. Die Mädchen- und Jungentrakte sind in den Obergeschossen und jeder Schüler hat ein eigenes Zimmer das gut ausgestattet ist. Also Bett, Schreibtisch, Regale und Kleiderschrank, in diesem sind die komplette Ausstattung eines Schülers untergebeacht, wie zum Beispiel die Schuluniform, Sportkleidung und auch Kleider für Bälle, die im großen Rittersaal abgehalten werden. Allie merkt schnell das sie ihre eigenen Sachen nicht groß brauchen wird. Über elektrisches Licht verfügt das Internat, das ist aber auch schon alles, denn technisch ist das Internat relativ zart ausgestattet, keine Handys und auch keine Laptops. Die Schüler sollen sich ganz und gar auf ihre eigenen Fähigkeiten und das Lernen besinnen. Ein großer Aufenthaltssaal und auch eine große Bibliothek bieten hierzu ausreichend Platz mit vielen Sitzgelegenheiten wo sich die Schüler tagsüber und auch abends gerne treffen. Der Ausgang ist nur nach Absprache erlaubt und in den angrenzenden Wald dürfen sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht gehen.

Die Lehrer dort sind überschwänglich nett und werden mit dem Vornamen angesprochen. Es gibt zwar feste Zeiten zum Beispiel zum Unterricht, zu den Mahlzeiten und auch zur Nachtruhe, aber sonst ist es eher locker. Zumindest scheint es so. Anfangs graut es Allie an diesem fremden Ort zu sein, sie kennt niemanden und hat noch nie etwas von der Cimmeria gehört. Nach und nach lebt sie sich dort ein und findet schnell Anschluss an einer Clique. Auch wird sie von zwei Jungen umschwärmt die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen Sylvain, er umschmeichelt sie und verzückt sie mit seinem französischen Akzent... doch irgendwas an ihm lässt sie erschaudern. Und der andere ist Carter, er ist anfangs recht kühl zu ihr, fragt sie sogar was sie dort im Internat zu suchen habe. Doch was Allie nicht weiß, Carter macht sich große Sorgen um sie. Nicht alles an dieser Schule scheint normal. Die Cimmeria ist ein Internat, welches der sogenannten Oberschicht vorbehalten ist dies lassen sie auch einige Schüler besonders spüren. Warum ausgerechnet die Rebellin Allie dort landet ist ihr völlig unklar, denn ihre Eltern sind weder reich noch haben sie Einfluss in der Gesellschaft.

Einige Schüler gehören der Night School an und es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, wer diese sind und was sie dort treiben. Die Trakte in denen diese Schüler unterrichtet werden sind für alle anderen Tabu und Allies Neugier ist geweckt. So geschieht eine Merkwürdigkeit nach der anderen. Eines Abends passiert auch noch ein Mord und Allie gerät in den Verdacht, etwas damit zu tun zu haben und gerät selbst in Lebensgefahr. Dann stellt sich auch noch heraus, dass Allies Eltern sehr wohl von der Existenz der Cimmeria wussten - doch warum machten sie ein Geheimnis daraus?   Welche Verbindung hat ihre Mutter mit der Cimmeria und wem kann sie überhaupt trauen?

Meine Gedanken zu dem Buch:

Das Cover hat mir sehr gefallen und ich glaube, wenn ich auf dieses Buch nicht aufmerksam geworden wäre, dann hätte ich was verpasst. Es ist wunderbar schlicht. Fünf Bände werden es insgesamt, die sich farblich unterscheiden. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person mit einigen Gedankenfetzen von Allie.

Ein toller Jugendthriller, der zwar etwas holprig beginnt aber dann sehr spannend wird. Die ersten fünfzig Seiten wusste ich nicht recht wo die Geschichte hinführt, doch dann wurde es immer spannender um Allie und die anderen. Es werden noch weitere Bände folgen und diese werde ich auf jeden Fall lesen.

© Rezension: Susa


Über die Autorin:

C.J. Daugherty, Autorin und Redakteurin, arbeitete zunächst als Gerichtsreporterin, u.a. für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters. Später veröffentlichte sie Reiseführer, zum Teil zusammen mit ihrem Mann, dem Autor und Filmproduzenten Jack Jewers. Mit großer Leidenschaft schreibt C.J. nun spannende Bücher für junge Erwachsene. Sie lebt und arbeitet in Südengland.

Kommentare:

  1. Ich habe vorgestern das Buch angefangen und bin schon ganz gespannt, wie es mir gefallen wird.
    LG
    Yvonne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich hab es auch noch nicht gelesen. Habe es aber als Ebook und bin auch gespannt:-)

      Löschen

Wir freuen uns, wenn ihr unsere Beiträge kommentiert, denn dadurch wird dieser Blog lebendig! Bitte habt Verständnis, dass Beiträge vorab geprüft werden, um Spam zu verhindern. Daher kann es einen Moment dauern, bis Kommentare sichtbar werden. Lieben Dank.