Rezension: Breathe - Flucht nach Sequoia | Sarah Crossan

Sonntag, 27. Oktober 2013 0 Kommentare

Titel: Breathe –Flucht nach Sequoia (Band 2 der Serie)
Autorin: Sarah Crossan
Verlag: dtv Verlag
Originaltitel: Resist
Aus dem Englischen übersetzt von: Nina Frey
Genre: Jugendbuch
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum:  Oktober/November 2013
Ausstattung:  368 Seiten
ISBN13: 978- 3- 423-76079-9

Rezension Band 1: KLICK


Zum Inhalt

Der Hain, Zufluchtsort der Rebellen und Garten Eden zugleich, wurde von den BREATHE-Funktionären komplett zerstört. Außer unseren bekannten Helden gelang niemandem die Flucht. Letzte Hoffnung: Sequoia. Dort soll es weitere Überlebende außerhalb der Kuppel geben, die ebenfalls einen Widerstand vorbereiten. Doch als Alina mit ihrem Cousin Silas, den Ausgestoßenen Maude und Bruce sowie ein paar anderen, dort eintrifft, ist nichts so wie es sein sollte. Die verrückte Vanya hat das Sagen und an ihrer Seite der brutal veranlagte Maks, Chef ihrer Miliztruppe, der sofort ein Auge auf Alina wirft. Mit gutem Grund, denn Vanyas Ziel ist nicht dasselbe wie Petras. Jedenfalls könnten ihr Bäume nicht gleichgültiger sein…

Unterdessen schleppen sich Bea, Quinn und Jazz allein durchs Ödland. Ebenfalls mit dem Ziel, das vermeintlich sichere Sequoia zu erreichen. Bei einem Unfall wird Jazz lebensgefährlich verletzt. Sie kann nicht weiter. Quinn überredet Bea, ihm vierzehn Tage Zeit zu geben, Hilfe zu holen und zieht allein los. Bea hält sich tapfer, doch Jazz geht es immer schlechter und die Chancen, allein zu überleben, sind schier aussichtslos…

In der Kuppel wird Oscar, Sohn des ermordeten Präsidenten, noch einmal samt seiner übrigen Spezialeinheit ins Ödland geschickt. Gegen seinen Willen, aber im Auftrag von Jude Caffrey. Oscar soll seinen Sohn Quinn finden und ihn in die Kuppel zurück bringen…

Meine Eindrücke beim Lesen

Breathe 2 schaffte es sehr schnell, mich wieder in dieselbe spannende Atmosphäre eintauchen zu lassen, die im ersten Band Breathe – Gefangen unter Glas aufgebaut wurde. Obwohl alles in Ich-Perspektive geschrieben ist, wurde durch den kapitelweisen Wechsel der Charaktere alles so lebendig als wäre es in der dritten Person geschrieben und entsprechend ausgeschmückt. Ich fieberte dem Ende förmlich entgegen und kann nur hoffen, eine Welt ohne Bäume und Leben unter Glas niemals zu erleben. Breathe ist nur eine Dystopie von vielen, die einem bewusst machen, wie viel Schaden der Mensch auf der Erde mutwillig anrichtet ohne sich völlig klar über die Folgen zu sein. Oder schlimmer noch: Er ist sich sehr klar darüber und tut es trotzdem, ohne an die nachfolgenden Generationen zu denken.

Fazit:

Der Abschlussband der Reihe lässt keine Fragen offen. In einem fulminanten Finale löst sich die Welt unter Glas in ein Leben in Freiheit auf. Man bekommt alles, was eine gute Dystopie braucht. Helden, Rebellen, Verrückte, schreckliche Zukunftsversion ( Welt - Bäume= Atemnot hoch zehn) und Revolution/Rebellion/Krieg, ohne allzu ausführlich auf die schlimmsten Szenen einzugehen. Ich kann es allen Lesern von Band 1 nur empfehlen, wieder zur Fortsetzung zu greifen und allen Fans dieses Genres, die diese Reihe noch nicht kennen, durchaus ans Herz legen, mal einen Blick in den ersten Band zu werfen. „Die Tribute von Panem" mögen immer noch einen Spitzenplatz bei den Lesern belegen, doch Sarah Crossan legt mit ihren zwei (!) Bänden ordentlich nach.   

© Rezension: 2013, Juliane


Über die Autorin:

Sarah Crossan wurde in Irland geboren und verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend in England, wo sie u. a. an der Cambridge University unterrichtete. Mittlerweile lebt sie in den USA, hat ihren Job als Englischlehrerin aufgegeben und widmet sich ganz dem Schreiben.

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