Aygen || Neuzugang Teil 1

Montag, 30. Juni 2014 2 Kommentare

Hallo Zusammen,
dieses Wochenende haben mich gleich zwei wunderbare, literarische Überraschungen erreicht.
Ich habe beschlossen zwei Posts daraus zu machen, da sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Dumont Verlag hat hat mir eine DVD über ein wunderbares Buch zugeschickt, was bereits auf meiner Wunschliste steht. Ich freue mich sehr darüber und finde die außergewöhnliche Aktion mit den dazugehörigen schwarzweiß Fotos einfach grandios.

Neues bei Skoobe | KW 26 - 2014

Freitag, 27. Juni 2014 0 Kommentare

{Alexandra} Wenn das Ende der Woche naht, freue ich mich schon immer sehr
darauf, meine Stöberrunde bei Skoobe anzutreten. Habt ihr schon euer "Lesefutter" für das kommende Wochenende gewählt? Vielleicht kann ich euch ja ein wenig inspirieren :-)
Ich habe natürlich auch diesmal für euch in den Neuheiten dieser Woche gestöbert und wieder einige Screenshots für euch gemacht. Ganz besonders spricht mich in dieser Woche dieses Werk an. Ich habe erst kürzlich auf dem wunderbaren Blog "Buzzaldrins Bücher" darüber gelesen und seither steht es auf meiner Wunschliste. Nun entdecke ich es in dieser Woche bei Skoobe und bin begeistert! 

Rezension || Einer da oben hasst mich | Hollis Seamon

Mittwoch, 25. Juni 2014 2 Kommentare

ICH WILL EUCH NICHTS VORMACHEN. Was ich hier erzähle, ist wahr. Echt. Ich, Richard Casey - auch bekannt als "der Typ, der im Sterben liegt, obwohl er noch so jung ist" -, lebe zurzeit wirklich in einem Hospiz, von dem ich erzählen will. Hilltop Hospital, dritter Stock, Hudson, New York." ~ 1. Satz

http://www.randomhouse.de/Buch/Einer-da-oben-hasst-mich/Hollis-Seamon/e448064.rhdEin kleiner Einblick in den Klappentext:

Eigentlich ist der 17-jährige Richard ein ganz normaler Teenager – doch er hat Krebs und verbringt die letzten Tage seines Lebens in einem Sterbehospiz. Trotz dieses »Einer-da-oben-hasst-mich-Syndroms«, wie Richard es selbst nennt, hat er seinen Lebensmut nicht verloren und tut alles dafür, so viel wie möglich aus der ihm verbleibenden Zeit zu machen: Sei es, sich Privatsphäre zu verschaffen, wo es eigentlich keine gibt, zu Halloween verkleidet durch die Straßen zu fahren oder die Nähe der 15-jährigen und ebenfalls sterbenskranken Sylvie zu suchen …

 Meine Gedanken zu dem Buch:

Bei "Einer da oben hasst mich" sprach mich die schon der Stil in der Leseprobe direkt an so dass ich beschloss, dieses Buch unbedingt weiter zu lesen. Ein Blick in die Vita der Autorin war für mich sehr interessant und traurig zugleich, denn es zeigte mir, dass die Autorin selbst mit der Thematik vertraut war. Durch die jahrelange Pflege ihres Sohnes hat Hollis Seamon viel Zeit in Kinderkrankenhäusern verbracht. Die Jugendlichen dort, die trotz ihrer Krankheit Teenager blieben, haben sie dazu inspiriert, dieses Jugendbuch-Debüt zu schreiben.

Wie schon gesagt, der Stil gefiel mir besonders, denn Richie sprach mich direkt an, erzählte mir aus seinem Leben im Sterbehospiz. Zehn Tage, in denen ich einen Einblick in sein Leben bekam, in seine Gedanken... Zehn Tage, die interessant und aufwühlend gleichzeitig waren. Nichts erscheint oberflächlich, auch wenn Richies Ausdrucksweise vielleicht manchmal dafür sorgen mag, dass man diesen Eindruck erhält. Aber er ist siebzehn und das merkt man eben auch an seiner Art, seine Geschichte zu erzählen. Das darf auch schon mal flapsig und frech sein, oder? Vielleicht ist es aber auch genau das, was der Geschichte die Schwere nimmt. Es herrscht eine gewisse Art von Lockerheit und doch wird mir vermittelt, wie sich nicht nur Richie, sondern auch die Angehörigen, die Pfleger und Freunde fühlen, was sie bewegt, womit sie tagtäglich kämpfen.



Sich komplett aufgeben kommt für Richie nicht in Frage. Er ist realistisch und verdrängt nichts, aber er bewahrt sich dennoch seinen Humor, natürlich durchzogen mit einem gewissen Grad an (sehr verständlichem) Sarkasmus. Aber er findet Sterben einfach "todlangweilig" und nutzt die Zeit, seine Umwelt auf der Hospizstation eingehend zu studieren - angefangen bei den Patienten, Pflegekräften, Besuchern bis hin zur (in seinen Augen äusserst schrägen) Harfenistin am Eingang, die tatsächlich tagtäglich dort sitzt und traurige Lieder spielt.

So fertigt er sich auch einfach mal eine Liste an, was ihm denn nun so erspart bleibt, über was er sich keine Sorgen mehr machen muss: Arbeitslosigkeit, Scheidung, undankbare Kinder, Weisheitszähne, Cholesterinspiegel oder auch Mittelglatze sind nur so ein paar Dinge, die er da notiert hat. Er findet es auf eine gewisse Weise "ziemlich cool". Er erlaubt sich Späße und macht gerne mal alle verrückt. Dass er in der Tat aber nichts verdrängt, merkt man bewusst an den Momenten, in denen er sich um die Zukunft seiner Mutter sorgt und gewisse Vorsorge trifft.

Und dann ist da ja auch noch Sylvie... Die Gefühle, die sich zwischen den beiden Teenagern entwickeln, stärken beide. Richie verweigert das Essen plötzlich nicht mehr und Sylvie fühlt sich stärker, kräftiger. Die Entwicklung der Romanze mag dem ein oder anderen vielleicht zu schnell vorkommen und womöglich zu extrem sein, aber es gelten leider auch ganz andere Maßstäbe... zumal es da ja auch wahrlich kein Regelwerk dafür gibt. Sie haben die Möglichkeit, die Liebe noch kennen zu lernen und lassen es einfach zu, lassen es auf sich zukommen. "Liebe" kann so facettenreich sein... Sie kann plötzlich auftreten und auch nur ein ganz kleines Gefühl sein, ein Kribbeln im Bauch, ein ständiger Gedanke - oder auch eine regelrechte Gefühlsachterbahn. Und wenn sich zwei Menschen auf diese Weise Gutes tun wie Sylvie und Richie, dann kann auch das Liebe sein... oder Glück... oder erfüllter Abschied...

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

"Einer da oben hasst mich" ist kein leichter Jugendroman, was die Thematik betrifft. Aber Hollis Seamon ist es gelungen, eine ausgeglichene Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit dem Thema gegenüber zu schaffen, so dass das Lesen eigentlich sehr leicht fällt. Dennoch regt das Buch sehr zum Nachdenken an und das Gelesene hallt noch eine ganze Weile nach und beschäftigt. Nicht die Krankheit selbst steht hier im Vordergrund - sondern der Mensch selbst. Das empfinde ich als ein äußert positives Merkmal dieses Buches. Vergleiche zu anderen Werken dieser Art möchte ich in keinem Fall ziehen, da hierbei doch jedes für sich alleine steht und das Thema auf eine ganz andere Weise angeht. Ich habe mir nach Zuschlagen des Buches noch lange Gedanken darüber gemacht und ich kann es wirklich sehr empfehlen.

© Rezension: 2014, Alexandra Zylenas


Einer da oben hasst mich - Hollis Seamon - übt Verlag
Jugendbuch - ab 14 Jahren - Gebundenes Buch mit Schutzumschlag - 256 Seiten
ISBN: 978-3-570-16283-5

[alexandra]

MONTAGSFRAGE || HATTET IHR SCHON MAL EINE LESEFLAUTE?

Montag, 23. Juni 2014 0 Kommentare

Immer wieder Montags stellt Libromanie die Montagsfrage, die Blogger dann mitnehmen und beantworten können. Wir finden das eine tolle Idee und werden uns diesen Fragen auch sehr gerne widmen. Da wir ja ein Team sind, wird dies immer mal jemand anders tun ... oder auch einfach mal alle gemeinsam :-)
Quelle: Libromanie

Rezension || Der kulinarische Atlas. Eine Reise um die Welt in 95 Rezepten | Mina Holland

4 Kommentare

http://www.hoffmann-und-campe.de/buch-info/der-kulinarische-atlas-buch-7116/Es sind nicht die großen Errungenschaften der Menschheit, die eine Kultur ausmachen. Es sind vielmehr die kleinen, alltäglichen Dinge wie das, was Menschen essen und wie sie es servieren. ~ Laurie Colwin, Home Cooking


Ein kleiner Einblick in den Klappentext:
Mit jedem Essen reisen wir. Mina Holland nimmt uns mit auf eine höchst abwechslungsreiche kulinarische Reise rund um den Globus: Sie klärt uns auf über die Speisepläne in Ost und West, in Nord und Süd, weiß von der Historie der Sojabohne ebenso kenntnisreich zu erzählen wie von den verschiedenen Spielarten der Chillischote. Und das Beste: Wir dürfen in viele fremde Töpfe schauen. Dieser liebevoll gestaltete Reiseführer ist Kulturgeschichte des Essens, Anekdoten- und natürlich Rezeptesammlung in einem und damit auf dem Nachttisch genauso so gut aufgehoben wie neben dem Herd.


"Essen ist der Inbegriff dessen, was eine fremde Kultur von unserer eigenen unterscheidet, und es gibt unverfälscht Einblick in den Alltag der Menschen."

Meine Gedanken zu dem Buch:

Die in London lebende Mina Holland ist Gastrokritikerin und Kulturjournalistin und so regelmäßig für den "Observer" tätig. Der "kulinarische Atlas" ist ihr erstes Buch, in dem sie sich vollends ihrer Leidenschaft, Schreiben, Essen und Reisen widmet.Dieser kulinarische Atlas ist ein besonderes Nachschlagewerk mit sehr persönlicher Note. Denn die Autorin Mina Holland hat diese Länder, durch die man hier literarisch streifen kann, alle besucht und Essgewohnheiten, Düfte, Gewürze, Rezepte in sich aufgenommen. Sie nimmt uns als Leser mit auf die ganz besondere Reise durch 39 Regionen dieser Welt, erklärt uns die landestyptsichen Gewohnheiten und untermalt dies auch immer wieder gekonnt mit persönlichen Anekdoten und Erfahrungen. Die Reise beginnt in Europa und wir streifen durch verschiedene Regionen Frankreichs, Spaniens, Portugal, Italiens und Osteuropa, ziehen weiter über England und Skandinavien in den nahen Osten. Türkei, Levante, Israel und der Iran erwarten uns und schon geht es nach Asien. Ein Trip durch Indien, Vietnam, Korea und Japan gibt kurzen, aber interessanten Einblick in die jeweiligen Töpfe, bis wir nach Afrika weiter ziehen. Äthiopien, Westafrika, Marokko steht auf unserer Liste (hier hätte ich mich sehr gerne noch länger aufgehalten).

Unsere letzte Station ist Amerika und wir reisen quer durch über Kalifornien, Louisiana, Mexiko, Jamaika, Peru bis nach Brasilien und Argentinien.

"Wenn wir essen, reisen wir.
[...] Es war Proust, der, als er seine petite madeleine aß, feststellte, dass Essen uns zurück in die Vergangenheit führen kann. Die vielen verschiedenen Aromen, Zutaten und Zubereitungsarten, denen wir auf unseren Reisen begegnen, enthüllen uns Zauber und Geschmack der jeweiligen Kultur." ~ Zitat Einleitung

Da es natürlich über die einzelnen Länder und deren Küche noch viel mehr zu sagen gibt, führt Mina Holland im Anhang des Buches eine große Auswahl an diversen weiterführenden Buchtipps zu den einzelnen Ländern auf. So kann man sich gleich ausführlicher mit einer Küche befassen, wenn man eine Landesküche gerade besonders inspiriert. Ein großer Pluspunkt dafür!

Da die Rezepte dieses Buches geschickt in die Reise mit eingeflochten sind, mag es schwerfallen, spontan ein Rezept nachzuschlagen. Aber auch hier muss man keine Bedenken haben, denn es gibt auch ein Rezeptregister im Anhang.

So entstand ein Nachschlagewerk für Wissbegierige, die gerne mehr erfahren möchten über die unterschiedlichen Esskulturen, über Geschmacksrichtungen und Zutaten. Was sind überhaupt landestypische Gerichte? Was macht eine regionale Küche aus? Wie werden in den verschiedensten Ländern die Gerichte zubereitet, welche Gewürzen machen das besondere Etwas aus?

Mina Holland hat für jedes Land einen "Basisvorrat" notiert. Eine kleine Hilfe oder besser Idee, was man so im Gewürz- bzw. Vorratsschrank haben sollte, wenn man gerne landestypisch kochen möchte. Aber das sind nur Vorschläge und können (und sollen) natürlich immer nach eigenem Geschmack und Vorliebe variierten. So weist sie auch immer gerne wieder darauf hin, diesen Atlas nur als Wegweiser zu betrachten, der inspirieren soll, Ideen liefern und begeistern soll - und der in erster Linie die eigene Kreativität fördern soll. Keinesfalls sollen die Rezepte als Regelwerk betrachtet werden.

Aber das Schöne an diesem kulinarischen Atlas ist auch, dass sich dieser nicht ausschließlich auf das Kochen bezieht, sprich: als Kochbuch fungiert, sondern dass dieses Werk auch ein wunderbares Lesebuch ist, dass einem den Leseabend versüßt und einen eintauchen lässt in die Faszination fremder Länder. Ich muss gestehen, mit jeder gelesenen Seite packte mich das Reisefieber mehr und mehr. Und natürlich bekam ich großen Hunger. Was liegt also näher, als gleich mal ein wenig die leckeren Rezepte auszutesten?

Ich habe mich spontan in die Zucchinicremesuppe aus der Region Zentralspanien verliebt. Schnell und einfach, aber unglaublich lecker, sättigend und mit einem schönen Queso Manchego verfeinert: ein Traum!

Schweres Essen an heißen Tagen geht gar nicht und so bin ich auf das Taboulé aus der Levante aufmerksam geworden. Hier dominieren Zitrone, Minze und Petersilie, verfeinert mit Zimt. Eine absolut erfrischende Leckerei!


Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Mina Holland hat es geschafft, in mir mit diesem kulinarischen Atlas eine immense Reisesehnsucht zu wecken. Am liebsten würde ich sofort meine Tasche packen und ihrer Route nachreisen, die Düfte und Geschmäcker der Köstlichkeiten und Küchen in mich aufnehmen und die Kulturen kennenlernen. Dieses Buch bietet wahre Inspiration und fördert die Kreativität, spornt an, einfach mal etwas auszuprobieren und selbst neue Geschmacksrichtungen, bzw. -Variationen zu entdecken. Ich habe das Lesen sichtlich genossen und auch mein Gewürzregal gar schon Zuwachs bekommen.

Die schöne Aufmachung mit auflockernden Grafiken, Landkarten, Sprichwörtern und Zitaten lädt zum Schmökern regelrecht ein. So muss man auch nicht zwangsläufig vom Anfang zum Ende lesen sondern kann auch querbeet durch das Buch und somit durch die Länder streifen, die einen gerade ganz besonders interessieren.

Ich bin begeistert und kann es wirklich jedem empfehlen, für den Essen und Reisen zu den Leidenschaften des Lebens zählt. Bei mir bekommt das Werk einen Ehrenplatz in der Küche.

© Rezension: 2014, Alexandra Zylenas



Genre: Rezepte, Sachbuch Kochen um die Welt
2014 - gebunden mit Leinenrücken - 416 Seiten - ISBN13: 978-3-455-70004-6


Quelle Coverbild: © Website Atlantik / Hoffmann und Campe, mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Rezension || Die kreative Manufaktur | Geschenke aus der Küche

Samstag, 21. Juni 2014 10 Kommentare



Rezension || Du kannst keinem trauen | Robison Wells

Freitag, 20. Juni 2014 0 Kommentare

Du hast dir ein besseres Leben gewünscht. Doch wo du jetzt landest, ist es schlimmer als je zuvor.

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:

http://www.fischerverlage.de/buch/du_kannst_keinem_trauen/9783841421401Der 18-jährige Benson hat ein Stipendium für ein Elite-Internat ergattert. Doch die Schule ist nicht wie erwartet: Umgeben von Stacheldraht und hohen Mauern, ohne Kontakt zur Außenwelt sind die Schüler dort Gefangene. Es gibt keine Lehrer, aber strikte Regeln, deren Einhaltung durch Kameras überwacht und mit harten strafen geahndet wird. Die Schüler sind gezwungen, um ihr Überleben an der Schule zu kämpfen. Gegen die Regeln verliebt sich Benson in Jane. Als sie bei einem brutalen Kampf schwer verletzt wird, macht Benson eine grauenvolle Entdeckung...
Mein ganzes Leben lang war ich allein gewesen, aber so einsam wie jetzt hatte ich mich noch nie gefühlt. ~ Zitat Seite 329 

Geblubber im Bücherkaffee || Infos & Gewinnspiel zur Wohnzimmerlesung mit Gabriella Engelmann

Donnerstag, 19. Juni 2014 33 Kommentare


Eine Gemeinschaftsaktion von ankas-geblubber.de und buecherkaffee.de
 Freitag, 18. Juli 2014
Gabriella Engelmann liest aus ihrem aktuellen Roman „Sommerwind“ 


Rezension || Eines Tages, Baby | Julia Engelmann

Mittwoch, 18. Juni 2014 6 Kommentare

Manchmal hab ich das Gefühl,
dass Konturen verwischen
und ich nicht weiß, wie man lebt.
Da hab ich Angst, dass nichts mehr Sinn ergibt –
Ich hab so Angst, dass ich keinen Sinn ergeb. ~  Seite 30

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:


http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Eines-Tages-Baby/Julia-Engelmann/e468476.rhd»Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.« Julia Engelmanns Slam »One Day« hat über Nacht eine Welle der Begeisterung ausgelöst und Millionen Fans im Netz gefunden. Ihre Message, Träume endlich in die Tat umzusetzen, trifft den Nerv der Zeit. Denn in jedem von uns steckt so viel mehr! Und diese mitreißende Energie zeichnet alle Texte in ihrem ersten Buch »Eines Tages, Baby« aus. Mal zart, mal kraftvoll und immer berührend, ruft Julia Engelmann dazu auf, mutig zu sein, das Glück zu suchen und das Leben zu leben, bevor es zu spät ist. 

Irgendwann versteh ich das vielleicht:
Ich kann werden, wer ich sein will,
ich kann mir nehmen, was ich brauche,
und ich muss nicht länger suchen,
weil ich längst bin, wo ich hingehöre …
~ Julia Engelmann, Seite 6 ~

MONTAGSFRAGE || EUER LIEBSTES SOMMERBUCH

Dienstag, 17. Juni 2014 7 Kommentare

Immer wieder Montags stellt Libromanie die Montagsfrage, die Blogger dann mitnehmen und beantworten können. Wir finden das eine tolle Idee und werden uns diesen Fragen auch sehr gerne widmen. Da wir ja ein Team sind, wird dies immer mal jemand anders tun ... oder auch einfach mal alle gemeinsam :-)
Quelle: Libromanie

Rezension || Die letzte Stunde | Charles Sheehan-Miles

Montag, 16. Juni 2014 0 Kommentare

Dieses Buch ist ein wahres Feuerwerk der Gefühle - es berührt dich tief im Herzen und entflammt es in ungeahntem Ausmaß!

Ein kleiner Einblick in den Klappentext: 


http://www.amazon.de/gp/product/B00HZ37T3Q/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00HZ37T3Q&linkCode=as2&tag=willkoimbuech-21
Die 28-jährige Carrie Thompson-Sherman führt das Leben, das sie sich immer gewünscht hat: Sie hat ihren Doktor gemacht, eine gute Anstellung und einen wunderbaren Ehemann. Ihr schönes Leben beginnt aus den Fugen zu geraten, als neidische Kollegen durch Intrigen ihre Stellung gefährden und ein scheußliches Geheimnis ans Licht kommt, das Ray aus Afghanistan mit nach Hause gebracht hat. Alles hängt am seidenen Faden nachdem ihr Ehemann und ihre Schwester bei einem schrecklichen Unfall lebensgefährlich verletzt werden. Mit gebrochenem Herzen muss Carrie die schlimmste Entscheidung ihres Lebens treffen. Eine Entscheidung, die alles verändern wird. Die letzte Stunde ist Teil der Thompson-Sisters Reihe. Obwohl alle Romane von der gleichen Familie erzählen, handelt es sich um eigenständige Romane, die in jeder beliebigen Reihenfolge gelesen werden können.

Neues bei Skoobe | KW 24 - 2014

Samstag, 14. Juni 2014 6 Kommentare

https://www.skoobe.de/?utm_source=Skoobe&utm_medium=Website&utm_campaign=Skoobe_Sharing&utm_content={{%20url_escape%28book.title%29%20}}&utm_term=&utm_nooverride=1{Alexandra} Wenn das Ende der Woche naht, freue ich mich schon immer sehr darauf, meine Stöberrunde bei Skoobe anzutreten. Wahnsinn eigentlich, dass schon wieder eine Woche vorüber ist, oder? Durch die vielen Feiertage verkürzen sich die Arbeitswochen gerade sehr und eh´ man sich versieht, ist schon wieder Wochenende. Aber bei dem Wetter ist das ja auch toll, oder? Sommer, Sonne, Sonnenschein pur!
Allerdings ging es nicht allen so gut und der heftige Sturm hat doch einigen wirklich sehr zu schaffen gemacht. Das darf man dabei nicht vergessen und in Gedanken bin ich bei all jenen, die in der Woche kräftig aufgeräumt, Straßen von abgeknickten und herausgerissenen Bäumen befreit, Keller ausgepumpt und überall mit großem Einsatz geholfen haben, wo Not am Mann war...
Zurück zu Skoobe: Ich habe natürlich auch diesmal ein wenig für euch in den Neuheiten dieser Woche gestöbert und wieder einige Screenshots für euch gemacht. Ganz besonders spricht mich in dieser Woche dieses Werk an. Ich werde es wohl morgen gleich beginnen und euch dann natürlich berichten, wie es mir gefallen hat. 

Rezension || Der unvergleichliche Ivan | Katherine Applegate

Freitag, 13. Juni 2014 4 Kommentare

Es gibt Tiere, die leben im Verborgenen, unbeobachtet. Mein Leben ist anders. ~ Zitat Seite 13


http://www.knesebeck-verlag.de/neuheiten/illustrierte-buecher/lifestyle-wohnen-design/detailansicht-lifestyle-wohnen-design/article/der-unvergleichliche-ivan/index.htmlEin kleiner Einblick in den Klappentext:

Der Silberrücken Ivan lebt mit Stella, einer alten Elefantendame, und Bob, einem herrenlosen Hund, in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Früher einmal war er ein wilder Berggorilla. Doch er erinnert sich kaum an sein Leben in Freiheit und hat sich mit seinem tristen Dasein abgefunden. Das Wichtigste sind ihm seine Freunde Bob, Stella und Julia, die kleine Tochter seines Pflegers George. Als Ruby, ein Elefantenbaby, auftaucht und Stella Stella stirbt, ändert sich seine Situation schlagartig. Nun ist es an ihm, die Dinge zum Besseren zu wenden und ein wirkliches Zuhause für sich und seine Freunde zu finden.

Meine Gedanken zu dem Buch:

Die Geschichte über Ivan und seine Freunde wird aus der Perspektive von Ivan geschildert. Ivan erzählt uns seine Geschichte. Beginnend mit dem Leben im Käfig in der Shopping-Mall, über kleine Erinnerungen aus seiner Zeit davor, bis zu seiner Befreiung und dem schönen Leben im Zoo. Ivan lässt uns an seinen Gedanken teilhaben und beschreibt die Menschen aus seiner Sicht. Schildert auf so unvergleichliche Art und Weise seine Geschichte über seine Freunde in der Shopping-Mall. Stella, die alte, schwächelnde Elefantendame, Bob, der wilde Streuner, der dem Leser hier und da ein Lächeln zaubert und nicht zuletzt, die kleine Ruby, das Elefantenbaby.   

Die Autorin hat hier eine ganz bezaubernde Kindergeschichte geschrieben, die auch einige wahre Schilderungen über den Gorilla Ivan enthalten. Genau diese Mischung aus den Geschehnissen, Gedanken und wahren Ereignissen bilden hier eine wundervolle, mit zauberhaften Abbildungen geschmückte Geschichte. Ivan, wird nicht nur als starker, kluger und warmherziger Gorilla dargestellt, die Beschreibung seiner Gedanken und seiner Mimik, vermitteln das bekannte Gesicht eines Gorillas. Ein tiefer, intensiver Blick, der dennoch Wärme ausstrahlt. Ein Gorilla, dessen Beschützerinstinkt trotz der jahrelangen Gefangenschaft und ohne Kontakt zu anderen Artgenossen, so ausgeprägt und ungebrochen ist. Ein wundervolles Buch, das einen besonderen Platz in meiner Sammlung erhalten wird.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit:

Ich habe seit Langem kein Kinderbuch gelesen und bin auf dieses zufällig im Katalog einer Buchhandlung gestoßen. Das Cover hat mich gleich angesprochen und der Titel klang einfach gut. Zudem mag ich Gorillas. Sie strahlen so viel Stärke aus und wirken in vielerlei Hinsicht so menschlich. Genau dieses Gefühl wird hier auch durch die Autorin vermittelt. Ein starker Berggorilla, der gleichzeitig so viele menschliche Züge und Angewohnheiten hat, dass er eher menschlich wirkt. Die Geschichte der Autorin zu diesem Buch ist faszinierend und schenkt dem Ganzen noch die besondere Note. Ich habe dann einfach, weil mich die wahre Geschichte von Ivan so interessiert hat, im Internet recherchiert und bin tatsächlich auf der Seite des Zoo´s von Atlanta/USA fündig geworden. Hier kann man sich ein Video des inzwischen verstorbenen Ivan ansehen. Ein bezauberndes, altersentsprechendes Kinderbuch, so herzerwärmend, berührend und lustig zugleich. Eine absolute Leseempfehlung für Jung und Alt.

© Rezension: 2014, Aygen 


Der unvergleichliche Ivan – Katherine Applegate – Knesebeck Verlag
Februar 2014 / gebunden / 264 Seiten / 33 schwarzweiß Abbildungen 
ISBN 13: 978-3-86873-694-6

Zeilen zum Tee || 3. Lesenacht – Ran an den SuB!

Donnerstag, 12. Juni 2014 9 Kommentare

{Sandra} Am Samstag war es mal wieder soweit und die liebe Sarah von "Zeilen zum Tee" lud zu ihrer mittlerweile 3. Lesenacht unter dem Motto "ran an den SUB" ein. Da mir die letzten beiden Lesenächste so gut gefallen haben, war ich auch diesmal wieder sehr gerne dabei. Hier mein Resümee zur Lesenacht:

Rezension || Zwölf Leben | Ayana Mathis

Mittwoch, 11. Juni 2014 1 Kommentar

Sie empfand den Tod der Kinder wie einen Riss durch den eigenen Körper. Hatties Kinder starben in der Reihenfolge, wie sie zur Welt gekommen waren: erst Philadelphia, dann Jubilee. ~ Zitat Seite 27

Ein kleiner Einblick in den Klappentext

http://www.dtv.de/buecher/zwoelf_leben_28028.html
Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen? Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation.


Stolz ist der Grund für den Niedergang vieler Menschen. Irgendwann musst du dich umdrehen und gucken, was es ist, wovor du wegläufst. ~ Zitat Seite 295

Rezension || Die Bestimmung. Letzte Entscheidung | Veronika Roth

Montag, 9. Juni 2014 6 Kommentare

Eine neue Welt - und ein Geheimnis, das größer ist als alles, was Tris und Four sich je vorstellen konnten ...

http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Bestimmung-Letzte-Entscheidung-Band-3/Veronica-Roth/e384363.rhd;jsessionid=4D1A4FB802B0BAEE0562863F1024E3B0.mainworkerEin kleiner Einblick in den Klappentext:

Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht ... Der atemberaubende Abschluss der Trilogie.

Bitte beachtet: dies ist der dritte Band einer Trilogie und es kann somit zwangsläufig zu Spoilern kommen.

Meine Gedanken zu dem Buch:

Die Divergent-Reihe gehört für mich persönlich zu den besonderen Highlights im Bereich der Jugendbuch-Dystopien. Teil 1 + 2 habe ich schon sehr gerne gelesen und im Gegensatz zu vielen anderen Leserstimmen überzeugte mich nun auch der dritte und somit finale Teil dieser Trilogie.

Es fällt schwer, über die Geschehnisse dieses Bandes zu schreiben, ohne zu viel zu verraten oder gar den Überraschungseffekt zu nehmen, der hier unweigerlich auf den Leser wartet. Daher werde ich über den Inhalt nicht viele Worte verlieren. Wer die Vorgängerbände verfolgt hat, der weiß, dass Veronika Roth nun mit Antworten über das warum und weshalb der Fraktionen kommen musste. Was steckt wirklich dahinter, wer zieht die Fäden, wer hat tatsächlich das Sagen? Und was genau ist eigentlich hinter dem Zaun?

Und ich kann euch sagen: Frau Roth liefert Antworten, und zwar solche, die ich so nicht erwartet hätte und die mich überraschten. Und das wahrlich im positiven Sinne. Hier merkt man nun, wie großartig das Ganze durchdacht und durchstrukturiert wurde. Denn sind wir ehrlich, wie oft schafft es ein dritter Band schon, noch mal alles umzuwerfen und komplett in eine andere Richtung zu schwenken? Wenige, oder? Und die Autorin änderte hier sogar die Erzählstruktur, indem sie nicht nur - wie in den Vorgängerbänden - aus Tris' Sicht erzählt, sondern nun auch Tobias alias Four zu Wort kommen lässt.

"Ich hole tief Luft. Ich bin mir nicht sicher, woher diese Verzweiflung kommt, aber ich kann sie nicht mehr ignorieren. Sie ist wie ein Lebewesen, das in mir wohnt und jetzt aus einem langen Schlaf erwacht, sie windet sich in meinen Eingeweiden und in meiner Kehle. Ich muss weg. Ich muss die Wahrheit herausfinden." ~ Tris, Seite 62

Auch die Charaktere entwickeln sich in diesem Teil weiter. Die persönliche Entwicklung der Beziehung zwischen Tris und Tobias erscheint authentisch, den (teils fatalen) Umständen entsprechend. Entscheidungen werden getroffen - mache sind gut, andere wiederum nicht. Sie werden spontan gefällt - ob aus Wut, aus Verzweiflung oder reiner Kapitulation. Die Nerven liegen blank und so trifft man auch mal Fehlentscheidungen, was sehr realistisch ist. Interessant ist hier zu verfolgen, wie jeder Einzelne damit umgeht. Mit der Situation selbst und im Speziellen natürlich mit den (Fehl-)Entscheidungen ihrer Freunde. Menschen begehen Fehler, aber können sie auch verzeihen?

"Ich habe das Gefühl, als sei ich irgendwo auf halbem Wege zwischen meiner Mutter und meinem Vater hängen geblieben: aufbrausend und impulsiv, verzweifelt und voller Angst. Ich habe das Gefühl, die Kontrolle darüber verloren zu haben, zu wem ich geworden bin." ~ Tobias, Seite 315


Über das Ende dieser Reihe wird ja viel diskutiert. Ich persönlich kann nur sagen: Absolut passend und genial umgesetzt. Verraten werde ich natürlich nichts, aber ich habe die letzten Kapitel wie gebannt gelesen, nein, ich bin regelrecht durchgeflogen! Ich finde es einfach ... Perfekt! Ein kleines Manko für mich war - wie auch schon beim zweiten Band - das eiskalte Reinwerfen in die Geschichte. Auch Band drei setzt genau da an, wo der zweite Band aufhört. Man wird quasi geradewegs ins laufende Geschehen hinein katapultiert. Wenn man die Reihe komplett zu Hause hat und am Stück weiterlesen kann, ist das natürlich hervorragend, denn wer will sich schon gerne mit langen Rückblicken aufhalten. Aber wenn man über einen längeren Zeitraum auf die Fortsetzungen wartet, dann fällt es - zumindest mir persönlich - schwer, ohne einen kleinen Rückblick sofort wieder ins Geschehen zu finden. So habe ich tatsächlich kurz Band zwei aus dem Regal gezogen und das letzte Kapitel nochmals gelesen, bevor es mit diesem Buch weiter ging. Aber ich denke, dies ist eine persönliche Empfindung und mag sicher nicht jeden so stören wie mich.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

"Die Bestimmung - Letzte Entscheidung ist in meinen Augen eine unglaublich gute dystopische Jugendbuch-Trilogie. Der ganze Aufbau, die Idee und die gelungene, facettenreiche Umsetzung und vor allem die überraschende unvorhersehbare Wendung der Story konnte mich überzeugen und ich habe das Lesen einfach genossen. Eine rundum gelungene und empfehlenswerte Jugendbuch-Dystopie.

© Rezension: 2014, Alexandra Zylenas

  • Die Bestimmung Teil 1 ~ KLICK
  • Die Bestimmung Teil 2 ~ KLICK



Die Bestimmung Teil 3 - von Veronika Roth, erschienen im übt Verlag
Jugendbuch Dystopie | ab 14 Jahren | gebundenes Buch mit Schutzumschlag | 512 Seitenarm
ISBN13: 978-3-570-16157-9

[alexandra]

Alexandra || Positiv gedacht #1

Sonntag, 8. Juni 2014 28 Kommentare

http://www.trampelpfade.com/positiv-gedacht/
Zum Ende der Woche möchte ich immer gerne einmal das Positive / Das Schöne der vergangenen Tage Revue passieren lassen - was mir so ganz spontan in den Sinn kommt. Etwas, dass man öfters tun sollte, um sich bewusst zu machen, wie SCHÖN das Leben ist. Denn:
Es sind doch die vielen kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, die uns zum Lachen bringen, uns strahlen lassen.
Auch wenn es manchmal nur Sekundenmomente sind - aber all diese Momente schenken und positive Energie und machen uns glücklich.
Bei
Mella trampelpfade.com bin ich auf diese tolle Idee aufmerksam geworden und möchte das sehr gerne weiterführen.

Gewinnspiel || Ein Buch sucht ein neues Zuhause

Samstag, 7. Juni 2014 31 Kommentare

Es ist mal wieder soweit: Wir verschenken ein Buch!
Einige von euch kennen das ja schon. Da unsere Regale überquellen, müssen wir uns immer wieder von dem ein und anderen Buch trennen. Und da wir unsere Leser und Bücherkaffee-Besucher  sehr schätzen, verschenken wir diese gerne an euch.
 

Alexandra || SuB am Samstag #9

27 Kommentare

… oder: Zeigt her eure SuB-Leichen!

Die liebe Nina vom schönen Blog Frau Hauptsachebunt rief vor einiger Zeit den >>SuB am Samstag<< ins Leben und ich folge gerne ihrem Aufruf, sich der Aktion doch anzuschließen. Ich werde euch jeden Samstag 2-3 Bücher aus meinem SuB vorstellen, denn dies ist wirklich gelungene Idee, um dem SuB etwas Herr zu werden. Helft mir und entscheidet mit, welches dieser Bücher ich unbedingt noch lesen sollte - und welches vielleicht besser nicht ...

Neues bei Skoobe - KW 23 / 2014

Freitag, 6. Juni 2014 20 Kommentare

https://www.skoobe.de/?utm_source=Skoobe&amp;utm_medium=Website&amp;utm_campaign=Skoobe_Sharing&amp;utm_content={{%20url_escape%28book.title%29%20}}&amp;utm_term=&amp;utm_nooverride=1{Alexandra} Wenn das Ende der Woche naht, freue ich mich schon immer sehr darauf, meine Stöberrunde bei Skoobe anzutreten. Besonders jetzt zum langen Pfingstwochenende macht es großen Spaß, denn das Wetter soll ja grandios werden und das schreit nach langer Liegestuhl-Lesezeit! :-)

Es gibt übrigens Neuigkeiten bei Skoobe, die besonders diejenigen freuen wird, die Bücher gerne in der Originalsprache lesen:
Seit kurzem bietet Skoobe viele spannende Science-Fiction- und Fantasy-Sahnestücke des US-Verlags Tor in der Originalversion an. Darunter sind beispielsweise die Bücher der beliebten Ender’s Game-Serie wie “Speaker for the Dead” oder “Children of the Mind” von Orson Scott Card. Auch Titel der bekannten Sturmlicht-Chroniken wie “Mistborn” oder “The Well of Ascension” von Brandon Sanderson sind nun erhältlich.
Damit stehen Leseratten nun insgesamt mehr als 40.000 Bücher zum Dauerlesen zur Verfügung.
 
Ich habe natürlich auch diesmal ein wenig für euch in den Neuheiten dieser Woche gestöbert und wieder den ein und anderen Screenshot für  euch festgehalten. Ganz besonders spricht mich gerade dieses Werk an:

Handarbeits-Rezension || Babyfüsse zart umstrickt | Catherine Bouquerel

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Immer wieder ein herziger Anblick: Süsse Schühchen an Babyfüssen!

Aus dem Covertext:

Stricken Sie für Ihren kleinen Liebling oder als immer willkommenes Geschenk für andere neue Erdenbürger die bezaubernden Schühchen, die dieser Band Ihnen präsentiert: unifarben oder schön gemustert in zarten Pastelltönen, mit lustigen Motivdekoren wie Bärchen oder süsse Frucht oder in sportiver Optik für kleine Krabbler: Von der lustigen bunten Sommer-Sandale bis zum kuschelweichen Winterschuh ist alles dabei, was Babys kleine Füsse umschmeichelt und wunderbar warm hält.

Rezension || Totenfrau | Bernhard Aichner

Donnerstag, 5. Juni 2014 0 Kommentare

Spannung, Nervenkitzel und Gänsehaut mit einem atemberaubendem Tempo – Dieses Buch ist eine wahre Gefühlsachterbahn der Schludrigkeiten!

http://www.randomhouse.de/Buch/Totenfrau-Thriller/Bernhard-Aichner/e450391.rhdEin kleiner Einblick in den Klappentext: 

Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.

Meine Gedanken zu dem Buch: 

„Oh wow – was für ein Nervenkitzel", war der mein erster Gedanke als ich dieses Buch beendet hatte. Dieses Buch bot wirklich alles, was ein guter Thriller braucht – ein Spannungsbogen, der rasch in die Höhe schnellt und fast über das gesamte Buch hinweg auf hohem Niveau bleibt. Immer wenn man glaubte, es könnte dramatischer nicht kommen und die Gänsehaut hätte ihren Höhepunkt erreicht schaffte es der Autor auf erstaunliche Weise noch einen drauf zu setzen.

Wirklich beeindruckend war auch dieser außergewöhnliche Schreibstil des Autors. Sicherlich ist er höchstwahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack. Auch ich musste mich erst ein wenig daran gewöhnen. Doch bereits nach wenigen Seiten war ich in der Story und auch in diesem Schreibstil gefangen. Diese kurzen Sätze die teilweise nicht aus mehr als einem Wort bestanden, heizten für mich die Spannung immer wieder neu an und führten dazu, dass ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Ich musste einfach wissen, wie es weiter geht.

Weiterhin gefesselt hat mich die zeitweilige Detailnähe des Autors. Besonders authentisch war für mich dabei die Szene, als der Mann der Protagonistin verunglückte und sie am Unfallort vor Verzweiflung, Schock und Traurigkeit emotional zusammengebrochen ist. Ich habe all diese Emotionen und die unendliche Trauer der Frau als Leserin selbst spüren können und es war mir fast so, als wäre ich an ihrer Stelle. Auch bei den Rachemorden der Protagonistin lief es mir stellenweise kalt den Rücken herunter. Der Autor beschrieb diese Szenen derart realitätsnah und detailgenau, dass ich auch hier das Gefühl hatte, unmittelbar ein Teil des Geschehens zu sein. Diese Art und Weise, die Szenen zu gestalten, ist einfach phänomenal und hat diesen Thriller für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Auch die zwei Gesichter der Protagonistin Blum – als liebenswerte und fürsorgliche Mutter sowie Ehefrau auf der einen Seite und aber auf der anderen Seite als nach Rache sich verzehrende Mörderin – haben mich von Beginn an begeistert und erschaudern lassen. Erstaunlich wie schnell und scheinbar spielend sie zwischen diesen beiden Rollen wechseln konnte. Doch, dass ihr dies nicht immer leicht gefallen ist, bleibt auch dem Leser nicht verborgen. Die Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt machen dies nur allzu deutlich. Die Liebe zu ihren beiden kleinen Kindern macht es ihr immer schwerer diesen Spagat aufrecht zu erhalten. Doch die Liebe zu ihrem Ehemann war und ist auch über dessen Tod hinaus derart stark und mächtig, dass sie einfach nicht anders kann als sich zu rächen. War er doch der einzige Mensch in ihrem Leben, der sie wirklich um ihrer selbst willen geliebt und stets zu ihr gestanden hat. Ich kann Blum durchaus verstehen, dass sie wütend, traurig und verletzt ist, aber dennoch habe ich erhebliche Zweifel daran, dass ihr Weg der Richtige ist, mit dem Tod bzw. Mord ihres Mannes umzugehen. Denn letztlich ist sie ja auch nicht viel besser, als die Mörder ihres Mannes.

Das Ende dieses Thrillers war eine Befreiung, nicht nur für die Protagonistin, sondern auch für den Leser. Die Handlung spitzte sich derart zu, dass ich einfach wissen musste, wie es endet. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, fühlte ich mich auf eine seltsame Art und Weise befreit, weil die Täter für ihre grausamen Taten bestraft worden sind. Dieses Gefühl überraschte mich auch gewissermaßen, da ich die Art und Weise gar nicht gut hieß, aber irgendwie spürte ich, dass es für die Protagonistin der richtige Weg war und sie innerlich befreite. Dies übertrug sich über den Schreibstil des Autors wahrscheinlich auch auf mich als Leserin. Einfach beeindruckend, wozu der Autor mit seinem Schreibstil in der Lage ist.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Dieses Buch hatte einfach alles, was ein guter Thriller braucht – Spannung, Nervenkitzel und jede Menge Gänsehautfeeling. Gepaart mit einem außergewöhnlichen und gleichzeitig einzigartigen Schreibstil, war diese temporeiche Handlung ein wahrhaft schauriges Lesevergnügen.  Ich habe lange keinen Thriller gelesen, der mich derart gefesselt hat und emotional aufgewühlt hat. Für jeden Thrillerfan ist dieses Buch ein Lesegenuss, den er so schnell nicht wieder vergessen wird.

© Rezension: 2014, Sandra


Totenfrau – Bernhard Aichner, erschienen im btw Verlag
10. März 2014 / Hardcover/  448Seiten   
ISBN: 978-3-442-75442-7

Rezension || My Villa Vanilla. Wohnen, wie es mir gefällt | Mina Hesse

Mittwoch, 4. Juni 2014 0 Kommentare

"Jeder von uns wohnt. Die einen mehr, die anderen weniger. Für die einen ist es lediglich ein Zustand. Für mich ist es eine Leidenschaft, ein Lebensgefühl, ein Bestandteil meines täglichen Wellnessprogrammes, das mich ausfüllt, entspannt und erdet."  ~  Zitat Seite 9

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:

http://www.busse-seewald.de/Neuerscheinungen/My-Villa-Vanilla.html
Wohnen ist für Mina Hesse Leidenschaft. Entspannung findet sie beim Umdekorieren ihres weißen Hauses, das vor allem einladend und gemütlich sein soll. Je nach Stimmung verschiebt sie Möbel und tauscht Wohnaccessoires wie Kissen, Decken, Schilder und Laternen aus. In diesem Buch führt sie durch ihre liebevoll dekorierten Räume und den Garten. Sie zeigt ihre schönsten DIY-Projekte, gibt Anregungen für spannende Arrangements und teilt leckere, aber einfach nachzumachende Rezepte.

MONTAGSFRAGE // AM STÜCK ODER HÄPPCHENWEISE?

Montag, 2. Juni 2014 5 Kommentare

Immer wieder Montags stellt Libromanie die Montagsfrage, die Blogger dann mitnehmen und beantworten können. Wir finden das eine tolle Idee und werden uns diesen Fragen auch sehr gerne widmen. Da wir ja ein Team sind, wird dies immer mal jemand anders tun ... oder auch einfach mal alle gemeinsam :-)
Quelle: Libromanie

Rezension || 84 Charing Cross Road | Helene Hanff

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Eine Freundschaft in Briefen

http://www.atlantikverlag.de/helene-hanff-84-charing-cross-road/Durch Zufall stößt die amerikanische Bühnenschriftstellerin Helene Hanff Ende der vierziger Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Die Autorin greift zum Stift, ohne zu ahnen, dass diese ersten Zeilen der Beginn einer jahrzehntelangen Brieffreundschaft sind.

"Ich liebe Widmungen auf dem Vorsatz und Randnotizen; ich mag das Gefühl von Verbundenheit, das entsteht, wenn ich Seiten umschlage, die jemand vor mir bereits umblätterte, und Abschnitte lese, auf die jemand, der schon lange nicht mehr lebt, meine Aufmerksamkeit gelenkt hat." ~ Aus dem Brief von Helene Hanff, 16. April 1951


Die 1917 in Philadelphia geborene Helene Hanff liebt Bücher mit Charme und Vergangenheit und ihre Wunschliste nach besonderen Werken ist lang. Vergeblich macht sie sich nach dem Krieg auf die Suche nach schönen (und bezahlbaren) Exemplaren und wird durch eine Zeitungsanzeige auf das Londoner Antiquariat Marks & Co. Aufmerksam. Am 5. Oktober 1949 schickt sie ihren ersten Brief mit Buchwünschen auf die Reise von New York nach London und ahnt zu diesem Zeitpunkt sicher noch nicht, was sich aus diesem Brief entwickeln würde. Aus dem anfänglich noch sehr sachlichen Kontakt zwischen ihr und dem Mitarbeiter Frank Doel entwickelt sich mit der Zeit eine ganz besondere Freundschaft, in die sich auch weitere Angestellte von Marks & Co. mit einklinken. Eine Brief-Freundschaft, die seinesgleichen sucht... Trotz teilweise sehr langen Zeitabständen zwischen den Briefen haben sie sich nie aus den Augen verloren und stets den Kontakt gepflegt.

1969 brach der Kontakt plötzlich ab und als Helene Hanff die Ursache dafür erfuhr, beschloss sie nur ein Jahr später, ihre Kommunikation mit der Buchhandlung und besonders mit Frank Doel in einem Buch zusammenzufassen. Quasi als eine Hommage an die Freundschaft.

Im Jahre 1970 erschien in New York die erste Ausgabe von "84 Charing Cross Road". Ein Jahr später folgte dann die englische Ausgabe und Helene Hanff begab sich erstmals (!) nach London und besuchte die Familie von Frank Doel. Über 20 Jahre sind seit Beginn ihres Schriftwechsels vergangen und immer wünschte sie sich, einmal selbst in dem Antiquariat stehen zu können, doch leider existierte ihre geliebte Buchhandlung mittlerweile nicht mehr.

1987 wurde das Buch sogar mit Anne Bancroft und Anthony Hopkins unter dem Titel "Zwischen den Zeilen" verfilmt.[Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischen_den_Zeilen2002 - über 31 Jahre später - erschien das Werk dann auch erstmals in Deutschland bei Hoffmann und Campe. Jetzt im Jahr 2014 erlebt es wieder ein Comeback in toller Aufmachung im selbigen Verlagshaus, diesmal unter der Flagge des Atlantik Verlages.

Den Erfolg dieses Buches betrachtete die Helene Hanff selbst mit Verwunderung. "Wer hätte sich einen Film über Geschäftsbriefe vorstellen können!" - so ihre damaligen Worte. Helene Hanff verstarb 1997 in new York, aber sie lebt in ihrem Werk weiter!
160 Seiten umfasst das schmale Büchlein und ist ausschließlich mit der Korrespondenz zwischen Helene Hanff und den Mitarbeiten von Marks & Co. gefüllt. Ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art. Heute kann man sich einen Briefwechsel dieser Art kaum noch vorstellen. Vor allem nicht mit diesen Zeitabständen - in unserer mittlerweile sehr, sehr schnelllebigen Zeit unvorstellbar. Das macht doch sehr nachdenklich und der Begriff "Entschleunigung" bekommt beim Lesen dieses Werkes eine ganz besondere Bedeutung. Die Gespräche über die antiquarischen Bücher und Literatur im Allgemeinen fesseln ungemein und ein jeder Buchliebhaber wird hier wahrlich entzückt sein. Es weckt die Lust, selbst wieder einmal ein Buch-Antiquariat aufzusuchen und durch die Regale zu schlendern um diesen ganz besonderen Flair dieser Bücher in sich aufzunehmen.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Ich erlebte eine zarte, ganz wundervolle Entwicklung einer Freundschaft voller Geben und Nehmen, die fürs Leben ist. Eine Korrespondenz, die beweist, dass ehrliche Freundschaft und Hilfsbereitschaft ganze Kontinente überwinden kann (und das auch ohne Internet ).
Es faszinierte mich, dass hier nichts dazu erfunden wurde, sondern dass diese Briefe so tatsächlich in vergangenen Zeiten zwischen London und New York hin und her pendelten. Dieses Buch berührte mich tief. Ein wahres Lesevergnügen und eine ganz besondere Buchperle. Zudem ist dieses Büchlein in meinen Augen eine perfekte Geschenkidee für Buchliebhaber.

© Rezension: 2014, Alexandra Zylenas



84 Charing Cross Road - von Helene Hanff, erschienen im Atlantik Verlag / Hoffmann und Campe
ISBN13: 978-3-455-600005-6