Die Skoobe-News der KW 48

Samstag, 29. November 2014 0 Kommentare

{Alexandra} Das erste Adventswochenende läutet sich ein und passend dazu wird es auch kälter draußen. Die Weihnachtsmärkte haben eröffnet und im Radio lief schon mindestens 3 x  "Last Christmas" - man kann es einfach nicht mehr leugnen: Weihnachten kommt mit ganz großen Schritten. Für mich bedeutet das richtig viel Lesezeit und darauf freue ich mich sehr. Kamin an, Kuscheldecke (Ich habe da eine ganz besonders flauschige "Lesedecke"), Tee und Lebkuchen dazu - einfach perfekt! Wie ist das bei euch? Hab ihr besondere lese-Rituale?
In dieser Woche sind sage und schreibe 108 neue Bücher bei Skoobe gelandet - darunter übrigens nun auch einige Weihnachtsbücher, wer noch etwas Einstimmung in diese Jahreszeit benötigt :-)
Ich habe gestöbert und meine Leseliste gleich mal um einige Bücher erweitert. Ganz oben steht in dieser Woche bei mir "Missing. New York" von Don Winslow. Ich mag seine Bücher sehr gerne und bin nun gespannt auf dieses, weil die Meinungen dazu ja schon weit auseinander gehen. Die einen sagen: Superspannend und klasse geschrieben. Die anderen meinen, es sei sehr langweilig und fast nicht lesbar. Ich mag es, wenn ein Buch so polarisiert, dann muss ich es auch unbedingt lesen, weil ich wissen will, wie ich es wohl einstufen werde. Geht es euch da auch so?

Rezension || Einfach unvergesslich | Rowan Coleman

Freitag, 28. November 2014 0 Kommentare

Mein Kopf ist eine Wundertüte


Ein Blick in die Buchbeschreibung:


http://www.piper.de/buecher/einfach-unvergesslich-isbn-978-3-492-96764-8
Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Doch das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch so viel zu erledigen: Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, frei sein, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn das Leben ist eine Wundertüte. Und wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar.

Rowan Coleman

Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen. Rowan wünschte, ihr Leben wäre ein Musical, auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat, in der Öffentlichkeit zu singen. »Einfach unvergesslich« ist ihr elfter Roman. (Cover + Text: Piper Verlag)

Rezension || Der ausgebüxte Weihnachtsesel | Meike Haas

Mittwoch, 26. November 2014 0 Kommentare

http://www.magellanverlag.de/feine-b%C3%BCcher/weihnachten/Über Freundschaft, Familie, grosse und kleine Wünsche - und wie ein kleiner ausgebüxter Esel Weihnachten rettet.

Noch vier Tage bis Heiligabend. Bei Familie Gregorian hat das Vorweihnachtschaos eingesetzt: Mira (8) quengelt von früh bis spät, weil sie fürchtet, dass sie wieder kein Haustier zu Weihnachten bekommt, Selina (11) schmiedet immer neue Pläne, wie sie die Verwandten dazu bringen kann, ihr diesmal keinen Wollpulli, sondern Geld zu schenken, und Mama Elli möchte die Mädchen am liebsten in ihre Christstollen-Backorgie einspannen. Da kommt die Meldung der Tageszeitung wie gerufen: „Esel aus der Lebendigen Krippe verschwunden – Mühlenhof setzt Belohnung aus!" Ausnahmsweise sind die Schwestern sich einig: Sie müssen den Weihnachtsesel finden! (Text + Cover: Magellan Verlag)

[trennlinie] 

»Der ausgebüxte Weihnachtsesel« der Münchner Kinderbuch-Autorin Meike Haas fiel mir schon aufgrund des liebevoll gestalteten Covers ins Auge. Ich finde, die Vorweihnachtszeit eignet sich bestens dafür, noch mehr (oder überhaupt) mit der Familie zusammen zu sitzen und gemeinsam zu lesen. Diese Geschichte um diesen süßen Esel kann von den Kindern selbst geschmökert werden, eignet ich aber auch hervorragend Vorlesebuch.

Erzählt wird dieses kleine Weihnachtserlebnis aus Sicht der 11-jährigen Selina in der ich-Perspektive. Es ist schon kurz vor Heilig Abend und daher Wunschzettel-Zeit. Selina fühlt sich von ihrer Mutter missverstanden, denn ihr sehnlichster Wunsch wird nicht erfüllt werden. Sie möchte einen Fernseher, doch ihre Eltern sind strickt gegen das Fernsehschauen und so ein Gerät soll ihnen nicht ins Haus. Aber wie soll man denn ohne Fernseher bei den Gesprächen der Mitschüler über die tollsten neuen Serien & Co. mitreden können? Aber auch ihre kleine tierliebe Schwester hat Kummer, denn mit Haustieren verhält sich das ganz ähnlich wie mit Fernsehgeräten.

Sie wollen sich ihre Wünsche daher selbst erfüllen und versuchen fieberhaft, den Esel zu finden, der aus der lebendigen Weihnachtskrippe ausgebüxt ist. Dafür gibt's nämlich Finderlohn. In ihrer Verzweiflung wendet sich Selina sogar an Ben, den Nachbarjungen, mit dem sie eigentlich gerade so gar nicht reden mag. Geplagt vom eigenen Kummer entgeht ihr fast, dass ihre kleine Schwester Mira so ganz plötzlich das Interesse verloren zu haben scheint an der Esel-Suche. Auch Ben hat Sorgen, die Selina nachdenklich stimmen. Sorgen, die langsam aber sicher ihren eigenen Kummer in den Schatten stellen und wahrlich banal erscheinen lassen. Bens Eltern haben sich getrennt und er vermisst seinen Papa sehr. Doch in diesem Jahr soll der neue Freund der Mutter zu Weihnachten zu Besuch kommen. Ben ist sehr traurig und versucht, das zu verhindern, denn er möchte doch so gerne mit seiner Mama und seinem Papa feiern. Und dann entdecken sie am Weihnachtstag plötzlich den Esel - und für Selina, Mira und Ben beginnt ein  Abenteuer, dass sie zusammenschweißt.

Mit seinen 128 Seiten hat diese Geschichte eine sehr angenehme Länge und kann auch von etwas langsameren Selbstlesern in der Adventszeit gut geschafft werden. Die Schrift hat eine angenehme Größe und ist gut zu lesen. Auch die Kapitel sind relativ kurz gehalten und ermöglichen daher viele kleine Lesepausen. Aufgelockert wird der Text durch die wirklich süßen Zeichnungen der Illustratorin Marina Rachner. Die Geschichte spielt zudem in der heutigen Zeit und kleine Leseratten können sich dadurch gut identifizieren.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit
Eine bezaubernde Geschichte zur Weihnachtszeit über Familie und Freundschaft, sehnlichste Wünsche, ideelle und materielle Werte. Selina und Mira lernen, dass gute Taten oft viel gewichtiger sind als materielle Wünsche, denn sie erhalten die Freundschaft und schweißen die Familie zusammen. Ein tolles Kinderbuch für die Vorweihnachtszeit - Kerze am Adventskranz an, lecker Kekse dazu und einfach mal gemeinsam in diese süße Geschichte eintauchen und mitfiebern, wo sich denn der ausgebüxte Esel versteckt haben könnte. Gute Laune garantiert!

© Rezension: 2014, Alexandra Zylenas



Der ausgebüxte Weihnachtsesel - Meike Haas - Magellan Verlag
Genre: Kinderbuch Weihnachten, ab ca. 8 Jahren
Hardcover, 128 Seiten, 15,3 x 21,5 cm
ISBN 978-3-7348-4005-0

[alexandra]

Kochbuch-Rezension || Die kreative Gewürzküche. Seelenwärmer von süß bis pikant

Dienstag, 25. November 2014 0 Kommentare

Der würziger Aroma-Kick für alle Sinne


Ein Blick in die Buchbeschreibung:



https://www.blv.de/buchdetails/titel/978-3-8354-1310-8-die-kreative-gewrzkche/
Seit Jahrtausenden werden Gewürze in der Küche verwendet, um Speisen schmackhaft und haltbar zu machen. In Indien und Afrika stellt jede Hausfrau ganz selbstverständlich Ihre Gewürz- und Currymischung nach eigener Geheimrezeptur her. Das können Sie auch! Werden Sie kreativ beim kochen mit Gewürzen. Dieses Buch gibt ideenreiche Anleitungen dazu.


Zur Autorin:

Kochen und Fotografie sind die zwei großen Leidenschaften von Tanja Bischof.
Sie lernte das Kochen von der Pike auf in Gourmet- und Sterneküchen, u.a. bei Martin Scharff und Eckart Witzigmann. Seit 1994 arbeitet sie als Foodstylistin und Fotografin für Buchverlage, Foodmagazine und Werbung. Sie liebt es, immer Neues auszuprobieren und neue Rezepte zu kreieren. (Text + Cover: blv Verlag)

Rezension || Die Liebe zu so ziemlich allem | Christine Vogeley

Montag, 24. November 2014 0 Kommentare

Lesen – Erleben – Verzaubern lassen
Eine herrlich bunte Mischung aus Emotionen, Geheimnissen, Liebe, Verrat und Geschichte - ein Kunstwerk des Schreibens!!!

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:  

http://www.droemer-knaur.de/buch/7923359/die-liebe-zu-so-ziemlich-allem

In einer hübschen kleinen deutschen Stadt gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht, so viele seltsame Exponate stehen dort herum und in geheimnisvoller Verbindung zueinander. Carlotta Goldkorn, die nette, überarbeitete Kuratorin, bereitet dort gerade die nächste Ausstellung vor und sitzt zu diesem Zweck dem Stockholmer Literaturprofessor Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will. Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick. Und gleich darauf: eine Kettenreaktion aufwühlender Ereignisse mit (nicht gleich erkennbarem) Glückspotential: ein Paar fürs Leben, ein gelüftetes Familiengeheimnis, ein riesiger Kunstfälschungsskandal, ein gerettetes Kind und mehrere Leute, die endlich zu sein wagen, wer sie sind.

Die Skoobe-News der KW 47

Sonntag, 23. November 2014 2 Kommentare


{Alexandra} Die Vorweihnachtszeit hat Einzug gehalten und wo man hinblickt, funkeln einem schon Lichter, Kugeln und Kerzen entgegen. Nächsten Sonntag ist der erste Advent. Draußen ist es frühlingshaft warm am Tage und vereinzelt blühen sogar die Blumen auf. Wahnsinn, oder? Seid ihr denn schon in weihnachtlicher Stimmung? Ich habe nun den Adventskalender für meine bessere Hälfte vorbereitet, wobei aber auch nicht so recht Stimmung aufkommen wollte. Wer verschenkt denn noch selbst gemachte / selbst befüllte Adventskalender? Mit was füllt ihr diesen denn gerne? Süßigkeiten? Kleine Botschaften? Gedichte und Gedanken? Ich bin neugierig, erzählt mir davon!
Wie alle Jahre wieder ist diese Zeit die hektischste Zeit des Jahres und das merke ich auch sehr und der Job fordert einfach mehr Zeit. So habe ich heute erst die Ruhe und Zeit gefunden, einmal ausgiebig bei Skoobe zu stöbern und einen Blick in die Wochen-News zu werfen. Bei Twitter bin ich schon am Donnerstag auf einen Tweet von Skoobe gestoßen, der mich sehr erfreute:

https://twitter.com/skoobe_de
Toll, oder? Ich habe dann auch direkt ein mit großer Freude Buch aus dem Verlag entdeckt, welches ich schon lange einmal lesen wollte und es wanderte direkt auf meine Liste. Es ist "Der weiße Tiger" von Aravind Adiga. Dieses Buch ist 2011 schon erschienen und ich hatte es tatsächlich aus dem Blick verloren.

Kochbuch-Rezension || Dinner mit Mr Darcy. Köstlichkeiten aus Jane Austens Welt

Mittwoch, 19. November 2014 1 Kommentar

Ein Blick in die Buchbeschreibung:



http://www.callwey-shop.de/dinner-mit-mr-darcy.html
Jane Austen kreierte eine Welt voller Romantik und Poesie, in der die Charaktere mit Humor und Feingefühl durchleuchtet werden. Schauplätze der gesellschaftlichen Begegnungen waren stets Bälle, Spaziergänge und Teebesuche. Dabei spielte auch das Essen eine große Rolle. Details und präzise Rezeptanleitungen von 60 Speisen gibt Pen Vogler in diesem besonderen Koch- und Geschenkbuch. Der Titel verrät schon ein Tête-à-Tête mit dem liebenswerten Helden aus Stolz und Vorurteil: Mr Darcy. Neben den zahlreichen Rezepten (Schweinebraten mit Zwiebeln, Lamm-Frikassee mit Spargel, Truthahn, Pflaumenkuchen, Arme Ritter, Erdbeer-Törtchen u.v.m.) aus Jane Austens Romanen wie "Emma", "Verstand und Gefühl", "Die Abtei von Northanger und Mansfield Park" sammelt Vogler zahlreiche Anekdoten, die jeden Fan schmunzeln lassen. Zudem erhalten wir Einblicke in Jane Austens wahres Leben: Rezepte von ihren Lieblingsspeisen, festgehalten in privaten Briefen an Freunde und Familie, die ganz einfach nachzukochen sind.

Über die Autorin:

Pen Vogler ist freie Autorin. Sie hat bereits zahlreiche Artikel über die Historie des Essens geschrieben und die Buchreihe „Great Food" bei Pinguin Books herausgegeben. Ihre historischen Rezepte wurden auf BBC veröffentlicht und auf ihrem Blog Pen's greatfoodclub.tumblr.com ständig aktualisiert. (Cover und Text: Callwey Verlag)

Rezension || Der Club der Traumtänzer | Andreas Izquierdo

Dienstag, 18. November 2014 5 Kommentare

Ein Mistkerl entdeckt sein Herz.

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:


Gabor Schöning sieht gut aus, ist erfolgreich, und die Frauen liegen ihm zu Füßen: Die Welt ist für ihn wie ein großer Süßwarenladen. Außerdem ist Gabor ein Mistkerl. Er schreckt vor nichts zurück, um seine Ziele zu erreichen. Doch dann fährt er mit dem Auto die Direktorin einer Sonderschule an. Und die kennt sich mit Schwererziehbaren wie ihm bestens aus. Als Wiedergutmachung soll Gabor fünf Sonderschülern Tango beibringen. Das Problem ist nur, dass alle Schüler einen IQ unter 85 und eigentlich keinen Bock auf Tanzen haben. Die Sache gerät außer Kontrolle: Die Kids stellen sein Leben auf den Kopf, sein ärgster Konkurrent wittert die große Chance, ihn aus der Firma zu drängen, und zu allem Überfluss verliebt er sich in eine Frau, die ihm nicht gleich zu Füßen liegt. Als eines der Tangokids schwer erkrankt, setzt Gabor alles auf eine Karte – er wird diesen Jungen retten, egal, was er dabei aufs Spiel setzt. (Cover+Text: Dumont Verlag)

Rezension || Wolfs letzter Tag | Oliver Bandle

Montag, 17. November 2014 2 Kommentare

http://www.tigerbaum-verlag.de/wolfs-letzter-tag/
Ein gutes Leben und sein Ende.
Wolf verabschiedet sich von seinem Rudel. Er zieht ins Moor, um dort zu sterben. Auf seiner letzten Wanderung erinnert er sich an das, was sein Leben reich und satt gemacht hat:
Freundschaft und Liebe.
Trauer und Hoffnung.
Macht und Sehnsucht.
Freude und Schmerz.

Am Abend erreicht er das Moor und erlebt eine Überraschung ...



Meine Gedanken zum Buch:

Ein Lebenskunst-Roman steht zusätzlich noch unter dem Titel. Ein in die Jahre, aber wundervoller Wolf ist auf dem Cover. Als ich das Buch sah, war allein dadurch mein Interesse geweckt. Wölfe haben schon immer eine Faszination auf mich.

Ich beginne zu lesen und es geht wirklich um einen Wolf namens Wolf. Er tritt seinen letzten Weg an. Verabschiedet sich von seinem Rudel, gibt den Kleineren und Nachfolgenden noch ein paar Weisheiten mit. Dann geht er los. Durch den Wald, am See vorbei und überall hat er Begegnungen mit anderen Tieren. Sogar eine kleine Maus, die genau wie die anderen Tiere Wolf Fragen stellt. Fragen, die das Leben mit sich trägt. Kluge Fragen über Angst, Verlust und Stärke.

Immer wieder tauchen Erinnerungen vor Wolfs Augen auf. Rückblickend denkt er daran, wie er klein war, mit seiner großen Liebe rumtollte und sie später schmerzlich verlor. Merklich bin ich gerührt, als er der Tochter seiner großen Liebe begegnet und sie am Weg stolz vor ihm steht. Doch auch diese Begegnung endet, den er muss weiter.

Sein letzter Weg ist ein wundervoller. Am Ende begegnet Wolf einer Schlange, die wohl die größte Weisheit in sich trägt. Sie begegnet Wolf als letzte. Jeder, der den Weg antritt und bei ihr ankommt, bekommt eine Legende erzählt. Eine Legende, die das Denken über den Tod und die Angst davor nimmt. Als Wolf wirklich geht, ist es traurig, aber dennoch es ist, wie es ist und irgendwie ist dabei ein absolut positiver Gedanke.

Mein persönliches Fazit:


Das Buch hat leider nur 113 Seiten, die schnell durchgelesen sind. Gern hätte ich noch mehr gelesen und Wolf noch eine ganze Weile auf seinem Gang begleitet. Der Tod, das Gehen am Lebensende ist manchmal ein Tabuthema aus vielen Gründen, aber das Buch trägt dazu bei viele Dinge im Leben und zum Thema Tod nicht mehr schwarz zu malen. Viel ist es daran im Leben genau hinzusehen, was wirklich wesentlich ist. Ein definitiv bereicherndes schönes Buch.

© Rezension: 2014, Sanny


Der Autor:


Oliver Bantle (1962) arbeitete als Reporter beim Südwestfunk, als Ressortleiter der Dresdner Neuesten Nachrichten und als Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er gehörte zur Gründungsmannschaft von Süddeutsche.de und war Redaktionsleiter Politik/Nachrichten.
Sein Romandebüt "Yofi oder Die Kunst des Verzeihens" erscheint in fünf Sprachen. Oliver Bantle lebt als Autor in Freiburg im Breisgau.

Wolfs letzter Tag - Oliver Bandle – Tigerbaum Verlag
Gebundene Ausgabe, 116 Seiten,
ISBN: 978-3981517286

Alexandra unterwegs || Lesung & Interview mit Giulia Enders | Darm mit Charme

Donnerstag, 13. November 2014 0 Kommentare

© Fotografie: Alexandra Zylenas

Am Freitag, den 7. November durfte ich einmal mehr an einer der tollen Lesungen aus dem Hause Osiander in Heilbronn teilnehmen. Ich freute mich besonders, dass Giulia Enders aus ihrem Buch "Darm mit Charme. Alles über ein unterschätztes Organ" lesen wird. Eigentlich sollte auch diese Lesung in der Buchhandlung Osiander stattfinden, aber aufgrund der wahrlich großen Nachfrage wurde kurzerhand umdisponiert und die Lesung wurde in die Harmonie Heilbronn verlegt. Ich hatte schon einiges über die Autorin gehört und gelesen und auch den Science Slam bei Youtube geschaut. Es gab mittlerweile ja schon viele Interviews und ich habe auch den sehr charmanten Fernsehbeitrag bei Lanz gesehen. Da mich das Thema selbst sehr interessiert, was es klar, dass ich unbedingt zu dieser Lesung musste. Gesagt - getan. Und es wurde (mal wieder) ein toller Abend. 

"Darm mit Charme" - Giulia Enders

http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/darm-mit-charme-9783550080418.html

Ein Blick in den Klappentext:  Ausgerechnet der Darm! Das schwarze Schaf unter den Organen, das einem doch bisher eher unangenehm war. Aber dieses Image wird sich ändern. Denn Übergewicht, Depressionen und Allergien hängen mit einem gestörten Gleichgewicht der Darmflora zusammen. Das heißt umgekehrt: Wenn wir uns in unserem Körper wohl fühlen, länger leben und glücklicher werden wollen, müssen wir unseren Darm pflegen. Das legen die neuesten Forschungen nahe. In diesem Buch erklärt die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders vergnüglich, welch ein hochkomplexes und wunderbares Organ der Darm ist. Er ist der Schlüssel zu Körper und Geist und eröffnet uns einen ganz neuen Blick durch die Hintertür.
Text + Bild: Ullstein Verlag)



Rezension || Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire | Sophie Bassignac

Mittwoch, 12. November 2014 0 Kommentare

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-gepflegten-Neurosen-der-Mademoiselle-Claire-Roman/Sophie-Bassignac/e285222.rhd
Ein Blick in den Klappentext:
Als die Pariserin Claire in ihre neue Wohnung zieht, stellt sie mit Entzücken fest, dass sie durch den Innenhof all ihren Nachbarn in die Wohnung blicken kann. Für die exzentrische und chronisch gelangweilte junge Frau – die sich ihre Freizeit sonst mit dem Auflisten seltener Krankheiten oder therapeutischem Sex mit ihrem Osteopathen vertreibt – ist es eine willkommene Abwechslung, ihre Nachbarn auszuspionieren. Bald kennt sie all ihre Geheimnisse, wie die antik anmutende Pistole, mit der die Concierge Madame Courtois auf der Jagd nach vermeintlichen Einbrechern durchs Haus schleicht. Doch dann zieht gegenüber der geheimnisvolle Japaner Monsieur Ishida ein, dessen Verhalten Claire Rätsel aufgibt und sie gleichzeitig fasziniert …  (Cover + Text: btb Verlag)

Meine Gedanken zum Buch:

Am Anfang bin ich schon ein wenig verliebt in das schöne französische Cover. Paris und eine junge Frau sind darauf. Ein Blick über die Stadt und ich denke, wie gern ich wieder in Paris wäre. Einfach dort dieses Buch lesen. Ich schaffe eine leichte französische Note selbst in einem kleinen Café in Berlin mit einem grandiosen Baguette.

Die Sonne fällt auf das Buch als ich es beginne, zu lesen. Schon auf den ersten Seiten muss ich über die exzentrische Claire, die Protagonisten des Buches schmunzeln. Sie ist unsicher, liest grundsätzlich erst die letzte Seite der Zeitung und am Ende die Gesundheitsthemen. Krankheiten sind Claires schlimmsten Befürchtungen. Diese und viele … viele andere. Ihre Neurosen sind nicht gerade leicht, aber liebenswert. Wie der Buchtitel schon sagt pflegt Claire ihre Neurosen und lässt sie auch wachsen.

Als Claire in ihre neue Wohnung in Paris einzieht, stellt sie fest, dass sie ihre Nachbarn durch ein Fenster beobachten kann. Natürlich nutzt sie dann viel Zeit dazu, dies zu tun. Selbst ihre Nachbarn haben viele Eigenarten und irgendwie merke ich, wie ich selbst immer neugieriger werde, alles von ihnen wissen zu wollen.

Ich habe nicht damit gerechnet, aber es wird sogar etwas kriminell. Zwei Nachbarn haben eine Auseinandersetzung. Ein Nachbar verschwindet spurlos. Ich bin zeitweise wirklich gefesselt. Zwischen Spannung und immer wieder Humorvolles vergehen die Seiten wie im Flug. Dabei genieße ich lesend die schöne Atmosphäre von Paris. Als ich das Buch auslas, stelle ich fest, dass ich am Ende sogar noch überrascht bin. Mit diesem Ausgang hatte ich nicht gerechnet. Sehr gut.

Mein persönliches Fazit:

Ein exzellentes Buch für einen freien Tag. In einem Kaffee sitzen oder durch die Stadt schlendern, dann auf eine Bank setzen, sich von der Sonne an einem schönen Herbsttag kitzeln lassen und einfach dieses schöne Buch mit dem französischen Flair genießen. Köstlich, wie ich finde.

© Rezension: 2014, Sanny



Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire - Sophie Bassignac – btb Verlag
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74209-7

Die Skoobe-News der KW 45

Samstag, 8. November 2014 2 Kommentare


{Alexandra} Ui, schon wieder Wochenende! War doch eben erst Montag, oder? Schnell rasen die Tage durch - aber gut, Wochenende kann ja eigentlich nie schnell genug da sein. Das Wetter soll auch wieder herrlich werden und ich finde, in diesem Jahr werden wir schon so richtig Herbstverwöhnt, wie toll! Die GDL streikt immer noch, die Züge bleiben zum großen Teil stehen. ich hoffe, ihr seid in den letzten Tagen dennoch einigermaßen gut durchgekommen auf eurem Weg zur Arbeit und nach Hause. dann nutzt man die Zeit nun eben einfach zum lesen. Lesen statt Zugfahren! :-)
Skoobe streikt nicht und hat auch in dieser Woche wieder so einiges Neues für uns parat. Ich habe kräftig gestöbert..

Interview || Im Gespräch mit Autor Lars Simon

Donnerstag, 6. November 2014 0 Kommentare


Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2014 hat sich Corinna von der Buchhandlung Passepartout in Bad Rappenau für das BücherKaffee mit Alf Leue alias Lars Simon, dem sympathischen Autoren von Elchscheiße und Kaimankacke, getroffen um mit ihm über seine Bücher zu plaudern.

© Fotografie: Corinna Klein

CK: Bitte stellen Sie sich kurz unseren Lesern vor.
LS: Mein Name ist Alf Leue und ich schreibe unter dem Pseudonym Lars Simon, veröffentliche bei dtv und schreibe noch unter einem anderen Pseudonym bei Fischer. Ich habe sechs Jahre in Schweden auf einem Bauernhof gelebt und habe während dieser Zeit Holzhäuser repariert. Nebenbei habe ich meinen ersten Roman geschrieben.

CK: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
LS: Mit dem Wunsch zu Schreiben bin ich schon vor meiner Zeit in Schweden schwanger gegangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Ablehnungen bin ich in mich gegangen, um mir bewusst zu werden was möchte ich, was möchte der Markt, wie kann ich mich verbessern. So hat sich das ergeben, dass ich mein Debüt mit einem historischen Roman hatte. Irgendwann hab ich dann gemerkt, wo mein Herz dran hängt und dass es tatsächlich Humor/Comedy ist.

CK: Das merkt man. Wie funktioniert das mit dem Humor, wie entstehen die lustigen Situationen?
LS: Die einzelnen Gags funktionieren bei mir so, dass ich die einzelnen Charaktere im Kopf habe. D.h., ich weiß, wie z.B. der Rainer so ist, wie er redet und sich verhält. Jeder kennt irgendwie einen wie Rainer in seinem Bekanntenkreis oder einen Torsten oder einen Björn. Und wenn man das Gefühl hat, die Figuren sind in einem drin, fällt es sehr leicht, die Geschichte zu entwickeln. Wenn ich die Figuren vor meinem geistigen Auge habe, fangen sie an, sich zu unterhalten. Ich sitze teilweise wirklich nur dabei und schreibe auf, was z.B. der Torsten gerade seinem Vater sagt. Dadurch wirkt es nicht gekünstelt. Der Charakter gibt es vor und dadurch wird es schlüssig oder eben komisch.
Bei der Dramaturgie, dem Plot als solchem plane ich natürlich schon. Meine Texte plane ich absolut durch und regelmäßig schmeiss´ ich dann alles wieder über den Haufen….lacht…..

Trotz all der Komik versuche ich, auch ein wenig Ernsthaftigkeit in die Geschichte zu bringen. So thematisiert mein neues Buch „Kaimankacke“ in einer Nebenhandlung die Lage der indigenen Bevölkerung in Costa Rica, damit sie auch ein bisschen zu Wort kommen.

CK: In Ihrem ersten Buch „Elchscheiße“ geht es um die Geschichte Torsten Brettschneiders, der auf sehr abenteuerliche Weise nach Schweden kommt, um sich dort schriftstellerisch ausleben zu können. Soweit der Plan. Dass es anders kommt, wundert nicht. So gibt es am Ende einen regelrechten Showdown, mehr sei nicht verraten.
LS: Es sagen viele, dass das Buch ein krasses Ende hat. Die Dramaturgie, das Krasse ist Teil des Humors. Lustigerweise sagen viele Leute das sei nicht glaubwürdig, Mission Impossible sei glaubwürdiger. Es ist zugegebenerweise vollkommen übertrieben, aber das ist eine Geschmacksache.

CK: Bei „Kaimankacke“, die am 01.11.2014 erscheint, geht es ein Stück weit ruhiger zu. Der Humor wirkt „feiner“.
LS: Es gibt so eine gewisse Entwicklung. Das entstand aus der Geschichte heraus. Was ich auf keinen Fall wollte war, dass es ein Schema A, B oder C gibt und ich fang genau so oder so an. Und die Figuren entwickeln sich ja auch weiter. Z.B. gibt es eine gewisse Figurentiefe, auch ein Vater-Sohn-Verhältnis. Es ist zwar nur angerissen, aber man merkt, die lieben sich, aber es gibt trotzdem oft Stress. Torsten sucht die Anerkennung seines Vaters, die er nicht bekommt und sein Vater wiederum lässt sich nicht helfen. Aber auch das entwickelt sich weiter. Der Leser kennt die Figuren, wenn er „Elchscheiße“ gelesen hat, und wer das nicht hat, wird auf diese Weise eingeführt und kann sie genau so nehmen. Es gibt teilweise ein bisschen leisere Töne und der „Showdown“ ist geringer.

CK: Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?
LS: Ich erfülle nicht das Klischee des Schriftstellers, der überall schreiben kann, sondern sitze ganz spießig an meinem Schreibtisch Zuhause.

CK: Also, keine Kaffeehausschreiberei?
LS: ….lacht….Nein. Ganz so naiv darf man nicht an die Sache rangehen. Anfangs habe auch ich mir alles viel einfacher vorgestellt, aber die Realität weicht doch davon ab.

CK: Geben Sie Ihr Manuskript zu Probelesern und wie wichtig ist Ihnen diese Resonanz?
LS: Auf jeden Fall. Ich habe eine sehr nette Kollegin bei Fischer, die meine Manuskripte liest und ich ihre. Mittlerweile arbeiten wir so eng zusammen, dass wir auch uneitel sind und uns ganz offen und ehrlich die Meinung sagen können. Aber auch andere Testleser werden hinzugezogen. Das ist schon sehr wichtig.

CK: Wieviel LS steckt in Ihrem Protagonisten Torsten Brettschneider, mal von der Privatsituation abgesehen?
LS: Ich glaube, ein Autor, der von sich behauptet, dass nichts von dem, was ihn ausmacht in seinen Büchern drin ist, ist unglaubwürdig. Die Menge und die Art und Weise wie das reflektiert, ist sicherlich eine andere Geschichte. Aber bei mir ist natürlich ganz klar die Chronologie der Ereignisse in gewisser Hinsicht abbildbar, weil auch ich aus- und schließlich wieder eingewandert bin und damit einen gravierenden Einschnitt in meinem Leben hatte.

CK: In „Elchscheiße“ kommt die schwedische Delikatesse „surströmming“ vor. Auch schon mal probiert?
LS: Ja, selbstverständlich. Ich hab keine großen Mengen zu mir genommen, weil das echt nicht geht. Die Schweden haben mir gesagt, da teilt sich das Volk. Das kann man sich nicht vorstellen, aber das schmeckt wie es riecht. Man darf die Dose tatsächlich auch nur unter Wasser öffnen, den Geruch bekommt man nicht mehr aus der Kleidung raus….lacht.

CK: Wie sieht das mit Äpplwoi und Handkäs aus Ihrer hessischen Heimat aus?
LS: Aber hallo! Weniger den Äpplwoi, dafür mehr Handkes.

CK: Bitte geben Sie unseren Lesern eine Zusammenfassung von „Kaimankacke“.
LS: Prinzipiell ist es so, dass man erst mal wissen sollte, dass man „Kaimankacke“ auch lesen kann, wenn man „Elchscheiße“ nicht gelesen hat.
In „Kaimankacke“ geht es darum, dass Torsten Brettschneider, der Held der Geschichte, nach dem überstandenen Abenteuer in Gödseltorp in Schweden sitzt und an seinem zweiten Buch schreibt. Sein erster Roman läuft gut an, aber er hat jetzt das Problem, dass seine Agentin alles ablehnt, was er ihr geschickt hat. Nicht gut genug, nicht interessant genug. Der Abgabetermin rückt immer näher und Torsten bekommt eine massive Schreibblockade. Sein zweites Problem ist die unerfüllte Liebe zu Linda, der Pfarrerstocher, mit der es auch nicht so prickelnd läuft, weil sie sich hin- und hergerissen fühlt zwischen ihm und ihrem Exfreund. In all dem Trubel ruft Torstens Vater an und bittet ihn, doch zu ihm in die Ferienanlage nach Costa Rica zu kommen, Renate, Rainer und Björn seien auch da. Das bringe ihn auf andere Gedanken und er könne seine Blockade loswerden.
Torsten fliegt rüber und hofft auf die so dringend benötigte geistige Erholung. Er möchte einfach nur seine Ruhe. Das Schlimme ist, dass er die nicht bekommt. Sein Vater ist der festen Meinung, er sei am besten in der Lage zu beurteilen, was sein Sohn gerade braucht. Und dann kommt Torsten auf Umwegen noch dahinter, dass es in dem Club einen Clubchef gibt, der auf der Spur einer alten Legende ist, die mit einem Kaiman und einem alten Indianderstamm zu tun hat.
Und natürlich bringen auch die bekannten Protagonisten und einige neue schrullige Charaktere Torstens Leben gehörig durcheinander.

CK: Kennen Sie das Phänomen Schreibblockade aus eigener Erfahrung?
LS: Ja. Lustigerweise hatte ich die bei „Kaimankacke“. Das lag aber daran, dass ich einen handwerklichen Fehler begangen hatte, aus dem ich sehr gelernt habe und die Blockade zum Glück auch nur wenige Tage angedauert hat. Mein Fazit aus dieser Situation ist, das die Figur in der Geschichte immer einen tiefen Wunsch hat, der sie antreibt und ich war mir in der Phase des Buches nicht sicher, was Torsten möchte, hab das aber selber nicht verinnerlicht. Als sich herauskristallisiert hat, dass er einfach nur seine Ruhe haben möchte, war das ziemlich schnell vorbei.

CK: Was war denn zuerst da? Die Geschichte oder die Figuren?
LS: Bei „Elchscheiße“ ist es ein bisschen speziell gewesen, denn ich hatte selber einen Blog gehabt, mit Anekdoten aus Schweden und irgendwann fiel mir auf, dass das eigentlich sehr schön ist und hab das bei einem Bekannten ein paar Leuten vorgelesen. Die fanden das ganz lustig. Das war mein Lackmustest, ob ich denn überhaupt komisch bin. Und dann hab ich das als Anregung genommen. Somit war der Rahmen der Handlung relativ klar. Fairerweise muss ich dazusagen, dass die Idee dieses Buches an sich nicht brandneu ist, aber die Figuren machen´s aus. Deswegen ist die Antwort auf diese Frage, dass es immer die Figuren sind. Die Geschichte ist austauschbar, die Figuren sind es nicht.

CK: Bei „Kaimankacke“ wird bereits ein dritter Teil angedeutet. War das eine bewusste Entscheidung von Anfang an?
LS: Achtung, jetzt kommt ein Geheimnis, welches eigentlich keiner kennt. Der dritte Teil war eigentlich der zweite. Die Idee dazu stand schon lange fest. „Kaimankacke“ wurde dann aber vorgezogen und die Überleitung eingearbeitet.

CK: Was bereitet mehr „Schwierigkeiten“? Der Anfang oder das Ende eines Buches?
LS: Das Ende. Es zeichnet sich ja irgendwann ab und es wird klar, aber das dazwischen ist schwierig.

CK: Buch oder eBook?
LS: Ganz klar das Buch. Ich lese sehr viel, am liebsten Schiller oder Hesse. Mein absolutes Lieblingsbuch ist Narziss und Goldmund. Es ist das Schönste, was man mit deutscher Sprache machen kann. Prinzipiell finde ich eBooks toll in bestimmten Situationen wie z.B. beim S-Bahn fahren, hab die Bücher aber lieber im Regal stehen. Für mich gehören Eselsohren, Sand vom Strand und andere Gebrauchsspuren zum Buch dazu.

Wer mehr über den Autor erfahren möchte:

Website dtv Verlag
Website Alf Leue
Website-Special zu "Elchscheiße" und "Kaimankacke"



Rezension || Die Geister von Graz | Robert Preis

Mittwoch, 5. November 2014 0 Kommentare

Ein Blick in den Klappentext:


http://www.emons-verlag.de/programm/die-geister-von-graz
Graz, Jänner 2014. Kälte, Blitzeis und die ständige Debatte, ob das Betteln auf den Straßen der Stadt in Ordnung ist oder nicht.
Und dann verschwinden plötzlich Menschen. Kurz darauf tauchen Körperteile auf. Alles geht schnell. Horror-Geschichten alter Legenden kursieren. Aberglaube grassiert. Steigert sich zum Hass. Gegen Fremde. Gegen Bettler. Bis ein abgetrennter Kopf in der Grazer Bahnhofshalle auftaucht.

Der Autor 

Der 1972 in Graz geborene Robert Preis blickt auf eine langjährige Erfahrung im Journalismus zurück und arbeitet als Redakteur bei der "Kleinen Zeitung". Als Mitglied des Syndikats, einer Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren, veröffentlichte er mit seinem Protagonisten Armin Trost bereits die Bände "Trost und Spiele" sowie "Graz im Dunkeln".

Rezension || Zeit der wilden Orchideen | Nicole C. Vosseler

Dienstag, 4. November 2014 0 Kommentare

Eine wundervolle und berührende Lebens- und Liebesgeschichte vor einer traumhaften Kulisse!

Ein kleiner Einblick in den Klappentext: 

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Zeit-der-wilden-Orchideen-Roman/Nicole-C-Vosseler/e393489.rhd

Singapur um 1840. Das Tor zu den Schätzen Asiens. Ein Magnet für Schiffe und Menschen aus aller Welt. Hier lebt Georgina nach dem Tod ihrer Mutter weitgehend sich selbst überlassen. Im üppig wuchernden Garten am Meer kann das Mädchen mit den veilchenblauen Augen umherstreifen und ihre Einsamkeit eine Zeit lang vergessen. Eines Tages findet sie dort einen verletzten Jungen: Raharjo, der dem Volk der Orang Laut angehört, den „Meeresmenschen“. Wie vom Schicksal gelenkt, kreuzen sich ihre Wege über Jahrzehnte hinweg immer wieder, und diese Liebe, die nicht sein darf, verändert nicht nur ihrer beider Leben für immer ...
(© Text- & Bildmaterial: Goldmann Verlag) 

 


Rezension || Renate Hoffmann | Anne Freytag

Montag, 3. November 2014 1 Kommentar

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:


http://www.annefreytag.de/index.php/renate-hoffmann.html

Frau Hoffmann hat sich entschieden. Sie wird sich von ihrem Balkon in den Tod stürzen. Gründe dafür gibt es genug. Aber leider kommt ihr immer wieder etwas dazwischen. Sei es ihre neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat.
Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen. Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November...




Die Skoobe-News der KW 44

Sonntag, 2. November 2014 0 Kommentare


{Alexandra} Die Zeit rast nur so durch und schon ist der November erschienen. Und das mit  ungewöhnlich milden Temperaturen! Also ehrlich, der Herbst zeigt sich in diesem Jahr von seiner schon wahrlich perfekten Seite, oder? Habt ihr Halloween gut überstanden? Galt bei euch auch "Süßes oder Saures!" oder habt ihr euch lieber mit einem (womöglich extra gruseligen) Buch samt Tee oder Kaffee aufs Sofa verkrümelt? Für mich galt Zweiteres, ich habe den Abend lesend verbracht. 
Und ich habe selbstverständlich auch kräftig bei Skoobe gestöbert und geschaut, was in dieser Woche so Neues in die virtuellen Regale gestellt wurde. Und das war so einiges!