Rezension || Die Liebe zu so ziemlich allem | Christine Vogeley

Montag, 24. November 2014 0 Kommentare

Lesen – Erleben – Verzaubern lassen
Eine herrlich bunte Mischung aus Emotionen, Geheimnissen, Liebe, Verrat und Geschichte - ein Kunstwerk des Schreibens!!!

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:  

http://www.droemer-knaur.de/buch/7923359/die-liebe-zu-so-ziemlich-allem

In einer hübschen kleinen deutschen Stadt gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht, so viele seltsame Exponate stehen dort herum und in geheimnisvoller Verbindung zueinander. Carlotta Goldkorn, die nette, überarbeitete Kuratorin, bereitet dort gerade die nächste Ausstellung vor und sitzt zu diesem Zweck dem Stockholmer Literaturprofessor Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will. Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick. Und gleich darauf: eine Kettenreaktion aufwühlender Ereignisse mit (nicht gleich erkennbarem) Glückspotential: ein Paar fürs Leben, ein gelüftetes Familiengeheimnis, ein riesiger Kunstfälschungsskandal, ein gerettetes Kind und mehrere Leute, die endlich zu sein wagen, wer sie sind.


Meine Gedanken zu dem Buch:

Es beeindruckt und fasziniert mich immer wieder aufs Neue, was eine einzige Geschichte eingehüllt in zwei Buchdeckel so alles mit mir und meiner Gefühlswelt anstellen kann – so wie diese Geschichte es getan hat.
Von der ersten Seite an entlud sich in mir ein gewaltiger Sturm aus Gefühlen rundum Liebe, Verrat und jeder Menge Geheimnisse. Es war als wäre ich in einen Sog eingetaucht, der mich immer tiefer in diese Geschichte, die Personen und auch das Museum hineingezogen hat.
Die Autorin entführte mich in ein Museum, das so viel anders ist, als all jene, die ich zuvor betreten hatte. Anders vor allem deshalb, weil es so viel persönlicher, emotionaler und liebevoller gestaltet war, als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Als Besucher dieses Museums werden einem die Informationen nicht aufgedrängt, man taucht vielmehr ein in eine bisher unbekannte Welt und begibt sich in ihr auf eine Entdeckungsreise und wird von ihr in einen magischen Bann gezogen. Faszinierend wie berauscht und elektrisiert ich nach dieser imaginären Museumstour war – das schafft einfach nur die Magie der Worte, die die Autorin wie eine Meisterin beherrscht und mich damit verzaubert hat.
Besonders ist dieser Geschichte auch, dass es eine Liebesgeschichte ist, der gleichzeitig eine zweite innewohnt.  Diese beiden Handlungen sind derart kunstvoll und harmonisch miteinander verwoben, dass man so das Gefühl hat gleich zwei Bücher in einem zu lesen ohne das dabei eine der beiden Geschichten zu kurz kommt. Die Handlungen und auch die Figuren harmonieren auf wundervolle Weise miteinander und verschmelzen zu einer poetischen Einheit. Es war ein Genuss diese Geschichten zu erleben, die Figuren kennenzulernen und ihre Geheimnisse, Schicksale und auch Wünsche zu teilen.

Kurz & gut – mein persönliches Fazit

 
„Die Liebe zu so ziemlich allem" war eine Sprachgewalt an Worten, Emotionen und Handlungen, die mich von Beginn an mitgerissen hat. Die Autorin hat mich begeistert, in neue Welten entführt und mich Dinge erleben lassen, die mir wieder einmal gezeigt haben, warum lesen Magie ist – eine Magie, die mich seit meiner jüngsten Kindheit verzaubert. Ein wundervolles Buch, das man erlebt, gefühlt und auch entdeckt haben muss!
 
© Rezension: 2014, Sandra 
Sunny liest


01. September  2014, Taschenbuch,  464 Seiten   
ISBN: 978-3-426-65347-0
Print: 19,99 € [D]* / eBook: 17,99 €  [D]* Preis zum Zeitpunkt der Rezension


Quelle Coverbild: © Website Droemer Knaur Verlag, mit freundlicher Genehmigung des Verlages.


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