Lesungsbericht oder: Wie es Arno Strobel in "DAS DORF" verschlug!

Samstag, 28. Februar 2015 7 Kommentare

Am 24. Januar 2015 war es endlich wieder soweit - es gab wieder ein "Lesungsgeblubber im BücherKaffee"! Wir starteten auch direkt mit einem richtigen Kracher in das neue Lesungsjahr, denn es besuchte uns kein Geringerer als der Bestseller-Autor Arno Strobel - welch ein spannungsgeladener Auftakt!

Arno hatte natürlich seinen neuesten Thriller "Das Dorf" für uns im Gepäck und passenderweise sorgte das winterlich-dunkle Januarwetter für die perfekte Atmosphäre, zumal das BücherKaffee-Wohnzimmer ja ebenfalls in einem sehr kleinen gerade-mal-so-tausendsiebenhundert-Seelen-Dorf liegt. Packend und leicht gruselig, oder?! Wer weiß, was da auf uns zukommt...

Dass Arno auch bei unseren Fans und Gästen sehr beliebt ist, merkten wir daran, dass die Plätze quasi direkt nach Bekanntgabe auch schon vergeben waren! Wir haben dann auch nochmal aufgestockt und dennoch gab es mehr Anfragen als uns Plätze zur Verfügung standen.
Am Nachmittag des Lesungstages setze dann leider starker Schneefall ein und krankheitsbedingt mussten zwei Personen ganz kurzfristig absagen. Kaum auf Facebook bekannt gegeben, meldete sich dann die Autorin Katrin Rodeit ganz spontan, setzte sich kurzerhand hinters Steuer und fuhr los. Wirklich Klasse!
Ein großes Dankeschön an Arno Strobel und all unsere Gäste, die tapfer dem Wetter trotzen und zur Lesung erschienen sind. Arno hatte wohl die weitaus schlimmste Anfahrt, kämpfte sich aber voller Willen durch das Schneegestöber und traf rechtzeitig  ein. Ein spannender Abend im "Dorf ohne Wiederkehr" konnte beginnen ;-)

Rezension || Eiskalter Plan - Im Netz der Rache | Astrid Korten

Freitag, 27. Februar 2015 0 Kommentare

„Was wir taten, war unvorstellbar.“

Verlegerin Alma, erdrückt von Beruf, Familie und dem Desinteresse ihres Mannes, sucht nach radikaler Veränderung. Sie will ihren Mann loswerden. Alma sucht nach Gleichgesinnten und findet sie in einem Chatroom. Vier Frauen, ein gemeinsamer Nenner: Wut.
Doch dann geschieht ein heimtückischer Mord, der wie ein Albtraum auf Almas Brust lastet. Als sie begreift, dass sie die Hauptfigur in einem perfiden Rachespiel ist, ist es zu spät.
Ein spannender Psychothriller, in dem nichts so ist, wie es scheint, und der den Leser fassungslos zurücklässt.
(© Text und Cover: Verlag CW Niemeyer)

Rezension || Berlin City Girls – Verbotene Nächte | Janne Palmer

Donnerstag, 26. Februar 2015 4 Kommentare


"Ein Jugendroman rundum eine Berliner WG, der eine spannende und emotionale Handlung verspricht, insgesamt aber deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt!"

Berlin. Eine Freundschaft. Eine Leidenschaft.
Sechzig Bewerber auf ein WG-Zimmer, angesagte Clubs, immer irgendwo Dreharbeiten, Demos und Hundekacke. Schlaflose Nächte, zu viele Partys und strange Mitbewohner: Das ist Berlin! Hier spielt die Geschichte von Anouk, die sich Hals über Kopf in Joël verliebt. Das Dumme ist nur: Er ist der Freund ihrer besten Freundin. Ein absolutes Tabu. Doch was tun, wenn man die Finger nicht voneinander lassen kann?
(© Text- & Bildmaterial: Fischer KJB Verlage



Handarbeits-Rezension || Happy Häkeln. Freche Glücksbringer im Kleinformat | OZ Verlag

Montag, 23. Februar 2015 2 Kommentare

Sie sind klein, frech, bunt und blitzschnell gehäkelt: Kugelrunde Fische und süße Erdbeeren, dreiäugige Monster und düsende Raketen! Die lustigen Unikate im Kleinformat haben schnell ihren Platz als Glücksbringer und Mitbringsel, zum Spielen oder Sammeln gefunden. Die meisten Minis entstehen nach einem pfiffigen Grundmodell, das mit anschaulichen Schritt-für-Schritt-Fotos erklärt wird. So können auch auch Einsteiger gleich loshäkeln. Etwas bunte Wolle, eine Häkelnadel und einen gemütlicher Sonntag - mehr braucht es nicht fürs Häkeln Ihres Lieblingsminis! (© Text & Cover: OZ Verlag)

Rezension || Wir fallen nicht | Seita Vuorela

Sonntag, 22. Februar 2015 0 Kommentare

Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht.(© Text und Bild: Ravensburger Verlag)



Angenommen, ihr findet ein verlassenes Gebäude, das seit Jahren kein Erwachsener betreten hat.

Angenommen, einer von euch stürzt vom Dach die zehn Meter nach unten auf den Asphalt und ist nicht mehr da. 
Nach dieser Nacht, so viel steht fest, willst du die Dunkelheit nicht mehr verlassen. 
Nach dieser Nacht musst du diese Geschichte erzählen.

Angenommen, … so beginnt das Buch und weckt die Vorstellungskraft. Ein Sog, der hineinzieht. In der Neugier was passiert ist durchzieht sich eine Spannung. Seite für Seite verfliegt und überall ist alles ungewiss. Das Buch lesen ist, wie ein realer Roman der gleichzeitig mit surrealen verschwimmt. 
Mitja und Vladimir fahren mit ihrer Mutter in einem Wohnmobil in den Urlaub an den Strand. Schnell kommen in der Handlung andere Jungs und ein nahezu mystisches Mädchen dazu. Die Jungs bilden etwas wie eine Gang und wollen Mitra darin aufnehmen.

Interessant ist der Schreibstil der Autorin. Er ist eher leicht ohne Schnörkel, gibt ein Strandgefühl und doch ist es beim Lesen immer als würde ein geheimnisvoller Nebel über die Geschichte schleichen, der die Wahrheit erst mal verschlingt. Die drei Erzählperspektiven aus der Sicht von Mitja und dem Mädchen sind schon sehr unterschiedlich, aber auffällig ist, dass Vladimir in der Vergangenheitsform spricht. Einblicke, die den Nebel verdichten und gegen Ende des Buches erst auflösen. Es gibt auch Sagen und nahezu Märchenhaftes. Wie schon gesagt das Reale verschwimmt mit dem Unwirklichen. 

Was ist genau geschehen ist eine Frage, die mir oft durch den Kopf geht? Was hat es mit dem Mädchen auf sich? Viele Fragen und einen roten Faden gibt es nicht und doch ist das Buch so einzigartig, dass es schwer zu beschreiben ist. 
Am Ende ist der Nebel, der vieles so ungewiss macht verschwunden und zurück bleibt dennoch etwas von einer Nacht, einem Verlust und die Spur eines wunderbaren Geschichtenerzählers. 

Das Buch ist sehr empfehlenswert. Doch einzige Kritik, die es von mir erhält: es ist kein Jugendbuch, wie ich finde. Es ist ab 12 und ich denke, die vielen Eindrücke, Gedankenkurven und auch das es keinen roten Faden gibt, sind deutlich eher etwas für Erwachsene. Vielleicht sollte über die Altersangabe noch einmal nachgedacht werden. Ansonsten ein Buch bei dem ich traurig bin, es schon ausgelesen zu haben, weil ich mich an alles so gewöhnt habe. An das Erzählen, die Schreibweise und vieles mehr.


Ein Buch, das mich sehr bewegte, animierte, mich zum Nachdenken brachte. All das und noch viel mehr. Es ist kein normales Buch, das alles klar erzählt oder alles sofort verstanden wird. Nein, dieses Buch ist anders. Ganz anders. Viel Verborgenes, das erst durch das Lesen langsam vorsichtig ans Licht kommt. Es ist fast ein bisschen merkwürdig und dadurch so unglaublich gut. 

© Rezension: 2015, Sanni
 

Erscheinung: September 2014
Gebunden, 352 Seiten
, ISBN: 978-3-473-40117-8
Kaufen: Print / eBook 


Rezension || Steirerland | Claudia Rossbacher

Donnerstag, 19. Februar 2015 0 Kommentare

Sandra Mohrs fünfter Fall

Sandra Mohrs Auszeit nach ihrem Zusammenbruch neigt sich dem Ende zu, als sie der Ruf des Chefinspektors Sascha Bergmann zu einem Leichenfund ereilt. Diensteifrig folgt die LKA-Ermittlerin diesem und findet sich wenig später in einem Waldstück nahe Straden wieder. Dem toten Mann im Graben wurden beide Hände abgetrennt. Von Bergmann erfährt Sandra, dass es erst vor Kurzem einen ähnlichen Fund ganz in der Nähe gegeben hat. Dem ermordeten Jungwinzer aus der Region waren die Unterschenkel amputiert worden. Auch damals fehlte von den Gliedmaßen jede Spur. Nimmt der Täter diese als Trophäen mit? Warum vollzieht er dieses blutige Ritual? Will er die Opfer für etwas bestrafen? Oder wählt er sie zufällig aus? Trotz einiger Verdachtsmomente und Mordmotive im Umfeld der Opfer tappen die Ermittler lange Zeit im Dunkeln. Und schließlich trifft ihre schlimmste Befürchtung ein: Eine weitere verstümmelte Leiche wird auf einem Acker gefunden ...
(© Text und Cover: Gmeiner Verlag)

#Konsumfasten2015 - Bewusst leben, Freiraum schaffen und Ballast abwerfen.

Mittwoch, 18. Februar 2015 8 Kommentare

Ihr fragt euch nun sicher: "Konsumfasten, was ist das denn?"
Schon im vergangenen Jahr habe ich an der Aktion teilgenommen, die von Katrin von BuchSaiten und Miriam von PimisBücher organisiert wird.
Hier ist der aktuelle Beitrag für das #Konsumfasten2015 von Katrin, in dem ihr auch mehr zum Hintergrund erfahrt.

Ich selbst bin nicht religiös und habe überlegt, ob es denn dann sinnig ist, an solch einer Aktion teilzunehmen. Letzlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Aber manchmal kann man ein Ritual auch einfach für sich selbst hernehmen, umwandeln und einfach als Idee nutzen. In diesem Fall also, um hin und wieder einmal seine eigene Willensstärke zu testen. In Zeiten, in denen man des Öfteres einfach Dinge einkauft, die eigentlich aktuell überhaupt nicht gebraucht werden, ist es für mich immer wieder sehr interessant, wie standhaft ich wirklich sein kann.

Rezension || Kirschblütentage | Nancy Salchow

Dienstag, 17. Februar 2015 4 Kommentare

Erinnerungen der Vergangenheit helfen die Gegenwart zu überwinden und ebnen auf wundersame Weise den Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft!

Eine Plastikrose mit einer Uhr in der Mitte, ein Teelichthalter aus grünem Glas, ein altes Buch – drei von vielen Dingen, die die zerstrittenen Eltern Jasmin und Vincent und ihre heftig pubertierenden Kinder plötzlich überall im Haus finden. Gegenstände, die Erinnerungen wecken an die unbeschwerte Anfangszeit ihrer Ehe. Aber diese Funde sind kein Zufall. Sorgfältig hat Emilia, die kürzlich verstorbene Großmutter, in ihren letzten Tagen diese Spuren gelegt. In der Hoffnung, ihre auseinanderbrechende Familie wieder zusammenführen zu können. Doch ist der Zauber der Erinnerung stark genug? (© Text- & Bildmaterial: Droemer Knaur Verlag)

http://www.droemer-knaur.de/buch/7914347/kirschbluetentage

Rezension || Todeswächter | Veit Etzold

Montag, 16. Februar 2015 0 Kommentare

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung - außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?  (Text und Bild: Bastei Lübbe)

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/thriller/todeswaechter/id_3303905
Aus den Danksagungen am Ende des Buches erfährt man von der Freundschaft des Autors mit Michael Tsokos, Professor an der Berliner Charieté und Leiter der Rechtsmedizin, der bereits als Co-Autor für Sebastian Fitzeks "Abgeschnitten" fungierte. 
Aha.
Daher also weht der Wind. 

Veit Etzold scheint eine besondere Faszination für das Morbide, die menschliche Veränglichkeit in all ihren Ausprägungen zu hegen. Anders ist es wohl kaum zu erklären, daß er sich so hingebungsvoll seinen Nachforschungen zu dem Thema widmete, wie es im Roman in und zwischen den Zeilen zu erkennen ist. Einen speziellen Zugang dürfte er wohl auch in seiner Frau Saskia, einer Gerichtsmedizinierin im Team von Michael Tsokos finden. 

Gründliche Recherche, sowie die akribische Vor- und Aufbereitung des gewonnenen Wissens gehört zum Handwerkszeug eines guten Autors. In welchem Ausmaß dieses in weiterer Folge in den Roman einfließt, ist eine Frage des Gespürs und scheidet Handwerk von Kunst. Profitiert die Geschichte von ausufernden wissenschaftlichen Ausführungen, oder liegt die Würze in der Kürze? Ist das Sachgebiet für den Leser interessant genug, daß ein Wechsel in die Textsorte Lexikonartikel seinen Wissensdurst stillt, er durch die Lektüre einen persönlichen Wissensgewinn verbuchen kann? Dienen entsprechende Passagen als Stilmittel, etwa um Tempo oder Spannung zu regulieren? 

Um gleich bei der letzten Frage zu bleiben, des Eindrucks, nicht der Leser sei Etzolds intendiertes Publikum, kann man sich kaum erwehren. Vielmehr wirkt der Autor wie ein Gastwirt, der selbst sein bester Kunde ist, der Roman wie ein belletristischer Beleg seines Vergnügens am Vergänglichen. Da werden Fäulnisprozesse menschlicher Leichen in all ihren Stadien geschildert, Organe aus aufgeschnittenen Torsi gezerrt und mit makabren Bemerkungen quittiert. Seitenlange Beschreibungen von Foltermethoden wechseln sich mit jenen ihrer Ergebnisse, sodaß die Ermittler und Pathologen sich oft erst durch eine unappetitliche Mischung aus Körperflüssigkeiten kämpfen müssen, ehe die exakte Todesursache festgestellt werden kann. Über die exakten biochemischen Abläufe im Krematorium erfährt der Leser dabei ebenso viel wie über die Etymologie der an der Vewesung beteiligten Stoffe. 

Und zu welchem Zweck? Die Anzahl jener Leser, die sich von derart expliziten Darstellungen abgestoßen fühlen, dürfte jene der Leser übersteigen, die dadurch eine persönliche Bereicherung erfahren. Aus dem Wesen der Geschichte selbst ist dieser Detaillierungsgrad nicht zu rechtfertigen, eine bewußte Erzeugung von Gegensätzen kaum zu erkennen. Gelingt es dem Autor vorerst noch, das Tempo der Erzählung durch  Ausflüge an den Seziertisch zu drosseln, wirken diese rasch wie ein bewußtes Bremsen. Zahlreiche Wiederholungen unappetitlicher Details tragen  nur insofern zur Spannung bei, als daß sie mit Ungeduld erfüllen. Des Dozierens wird man recht bald überdrüssig, und der offensichtlich zur Auflockerung eingeflochtene Sarkasmus wirkt oft unangebracht. Auch, wenn der Autor mit humanistischer Bildung demonstrieren will, daß seine Interessen keinewegs einseitig sind, er aus Dantes Göttlicher Komödie und aus Shakespeare-Sonetten zitiert oder um Goethes letzte Worte weiß, wird der Roman dadurch keineswegs intellektueller.
  • Wer ist Clara Vidalis?
  • Was ist das Besondere an dieser Figur?
  • Warum ist gerade sie mit dem Fall des Todeswächters betraut? 
Áuch nach Antworten auf diese Fragen sucht man während der Lektüre vergeblich. Durfte sie in "Final Cut", dem ersten Band der Reihe mit ihrem psychologisch geschulten Verstand maßgeblich zur Lösung des Falles beitragen und im Nachfolger "Seelenangst" noch glaubhaft an ihren nicht-körperlichen Wunden leiden, wirkt sie in "Todeswächter" austauschbar und beliebig. Abgesehen von der klischeehaften Angewohnheit, den Alkohol einem geschulten Experten zur Psychotherapie vorzuziehen, weist sie nur mehr wenig an individuellen Merkmalen auf, die sie zur Jagd auf gerade diesen Mörder prädestinieren. Dieses Schicksal teilt sie mit ihren ermittelnden Kollegen, die sich nur mehr durch die Berufsbezeichnungen unterscheiden. Selbst der ob seiner Vorliebe für Shakespeare mit dem Spitznamen "MacDeath" ausgestattete Profiler darf sein exzentrisches Potential nicht mehr ausspielen. Die Mitglieder des Teams wirken seltsam schwer von Begriff, sodaß ihre Nachfragen zum längst Offensichtlichen lediglich als Stichworte für abermalige Erklärungen etwa zur Beschaffenheit menschlichen Blutes dienen. 

Ein emotionaler Höhepunkt sei dem Roman jedoch angerechnet: Als der spätere Serienmörder im Kindesalter seine zu Tode getretene Mutter auffindet und die Nacht bei ihr verharrt, ehe er von den Einsatzkräften traumatisiert aufgefunden wird, hat der Leser mit den Tränen zu kämpfen. 

Persönliches Fazit

Der dritte Teil der Clara Vidalis-Reihe liest sich wie eine Ansammlung von Artikeln aus einem pathologischen Lexikon, in deren Zwischenräumen die Ermittlungen zu mysteriösen Morden stattfinden dürfen. Insgesamt verhalten spannend, langatmig, oft jedoch unmotiviert abstoßend.

© Rezension: 2015, Wolfgang Brandner



Todeswächter - Veit Etzold - Bastei Lübbe
Erscheinung: 19.07.2014
ISBN: 978-3-8387-5401-7
Format: eBook / Umfang: 445 Seiten

[wolfgang]

Skoobe-News || Alice Munro, Gerard Donovan, Tess Gerritsen und Eric-Emmanuel Schmitt erobern meine Leseliste

Sonntag, 15. Februar 2015 5 Kommentare


Der ein und andere hat es vielleicht schon festgestellt, dass es in dieser Woche recht ruhig hier war, genau wie in unseren "Zweigstellen" Twitter und Facebook. Aber auch ich konnte mich nicht gegen die heimtückischen Erkältungsviren nicht wehren und wurde trotz massiver Ingwer- und Vitaminzufuhr Opfer. Es ist zwar noch nicht vorbei, aber zumindest kehrte heute schon mal die Lust zum Lesen und Stöbern wieder zurück. 
Draußen herrscht großes närrischen Treiben auf den Straßen, aber damit kann man mich (auch ohne Erkältung) nicht locken. Ich bin einfach nicht der Typ dafür. Aber natürlich gönne ich allen den Spaß und wünsche auch hier nochmals allen Narren eine tolle Faschingszeit!

Wer von euch ist denn der närrischen Zeit verfallen? 
Geht ihr heute oder in den kommenden Tagen auf den Fasching und wie seid ihr verkleidet? Neugierig bin ich ja schon - lasst es mich doch in den Kommentaren wissen. 

Ich habe die schon ruhige Vormittagszeit heute genutzt und den Kamin angeheizt, eine Kanne Ingwertee gekocht und ausgiebig in den Skoobe-News gestöbert, die vergangenen Donnerstag schon erschienen sind. 
Neun Bücher sind in dieser Woche auf meiner "Will-ich-lesen"-Liste gelandet (davon gehören 2 nicht zu den News, macht aber nichts.)

Rezension || Das beste Buch der Welt | Peter Stjernström

Mittwoch, 11. Februar 2015 0 Kommentare

Ein herrlich humoristischer und satirischer Blick auf die Autoren- und Verlagswelt und die Jagd nach einem Bestseller!

Rezension || Das Glück der Worte | Sonia Laredo

Montag, 9. Februar 2015 0 Kommentare


Rezension || In den Schatten der Vergangenheit | Ricarda Konrad

Dienstag, 3. Februar 2015 1 Kommentar

Eine wunderbare Geschichte rund um Liebe, Familie, Freundschaft und ein paar Geheimnisse aus der Vergangenheit.