Mein Herz und andere schwarze Löcher | Jasmine Warga

Donnerstag, 30. Juli 2015 2 Kommentare

Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden.

[Klappentext] "Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen."
Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe. [© Text + Cover: Fischer, Sauerländer]

Die Suche | Nick Louth

Mittwoch, 29. Juli 2015 0 Kommentare

[Klappentext] In Amsterdam sterben Menschen. Jeden Tag werden es mehr. Malaria breitet sich in der Stadt aus, übertragen von gezielt ausgesetzten Mücken. Eine könnte helfen: Die Wissenschaftlerin Erica Strout-Jones steht kurz vor dem Durchbruch in der Malaria-Forschung. Doch sie ist spurlos verschwunden - alles deutet auf eine Entführung hin. Ihr Freund Max Carver sucht in der Amsterdamer Unterwelt nach ihr. Max muss wissen, woran Erica zuletzt gearbeitet hat, nur so lässt sich die Katastrophe aufhalten. Seine Suche führt ihn immer tiefer in Ericas Vergangenheit. Was hat sie in den 90er Jahren in Afrika gemacht? Und was hat das mit der Malaria-Epidemie zu tun? Max muss feststellen, dass er Erica kaum gekannt hat, denn was er über sie herausfindet, ist lebensgefährlich ... [© Text und Cover: Ullstein Verlag]


Rezension: So fern wie nah | John Boyne

Dienstag, 28. Juli 2015 0 Kommentare

[Klappentext] Als an Alfies fünftem Geburtstag der Erste Weltkrieg ausbricht, verspricht sein Vater, nicht in dem Kampf zu ziehen – und bricht sein Wort am Tag darauf. Vier harte Jahre später geht Alfie heimlich arbeiten, um seine Mutter zu unterstützen. Er ist davon überzeugt, dass er seinen Vater nie wiedersehen wird. Doch dann erfährt Alfie zufällig, dass sein Vater in einer Klinik für traumatisierte Soldaten behandelt wird. Und er beschließt, ihn nach Hause zu holen … [© Text und Bild: Fischer Verlag]

Unsere Lesetipps zum Sonntag #8

Sonntag, 26. Juli 2015 16 Kommentare

Ihr seid auf der Suche nach neuem Lesestoff? Immer Sonntags möchten wir euch Bücher vorstellen bzw. empfehlen, die wir wirklich sehr gerne gelesen haben. Kurz und knapp erfahrt ihr hier zu einer kleinen Auswahl an Büchern, eBooks oder Hörbüchern unseren Eindruck bzw. unser Fazit. Das können Neuheiten auf dem Buchmarkt sein aber auch immer wieder Bücher, die schon etwas älter sind, uns aber sehr begeistern konnten.


Serafina 2. Die Schattendrachen erheben sich | Rachel Hartman

Freitag, 24. Juli 2015 0 Kommentare


Serafina Band 2

Kann EIN Mädchen ZWEI Welten retten?

Die untereinander um die Macht ringenden Parteien der Menschen und der Drachen stehen unmittelbar vor einem gewaltsamen Ausbrechen des Konflikts, der schon seit vielen Jahren zwischen ihnen schwelt. Die junge Serafina steht in dieser Situation erneut zwischen den beiden Welten, aus denen sie stammt, trägt sie doch auch Drachenblut in sich. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art – und von diesen anderen Drachenmenschen erhofft sie sich Hilfe für ihre Heimat. So bricht sie auf, diese Verbündeten zu suchen, während sich alle daheim, auch ihre große Liebe Prinz Lucian, für die Schlacht um das Königreich Goredd und die Freiheit der Menschen rüsten. (© Text + Cover: cbj Verlag)

[trennlinie]

Was bisher geschah:

Serafina kommt als Musikmamsell an den königlichen Hof
Serafina Band 1
nach Goredd, wo sie die junge Prinzessin Glisselda unterrichten soll. Sie freundet sich mir ihr an und verliebt sich in ihren Cousin Prinz Lucian, der ihre Gefühle zwar teilt, jedoch bereits – wie kann es anders sein – der Prinzessin versprochen ist. Darüber hinaus ist Serafina ein Halbdrache, was außer ihrem Onkel sonst niemand weiß. Drachen und Menschen bekriegten sich einst, seit einigen Jahrzehnten herrscht nun jedoch Frieden, dessen Jahrestag sich nähert. Zu diesem Anlass reist der Drachenanführer Comonot nach Goredd, um an den Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestags teilzunehmen. Serafina, die von Träumen geplagt wird, in denen sie seltsame Kreaturen sieht, kommt einer Verschwörung auf die Spur: Auf Comonot soll ein Attentat verübt werden. Mit Hilfe Lucians und Glisseldas kann Serafina dieses zwar verhindern, aber nun droht ein erneuter Krieg zwischen Menschen und Drachen.

Meine Gedanken:

In der Fortsetzung herrscht mittlerweile Bürgerkrieg unter den Drachen und er droht auch Goredd, die Hauptstadt, zu erreichen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, einen bevorstehenden Angriff der Drachen abzuwenden, entdeckt Serafina eine wirksame Waffe: Die Halbdrachen können ihre Gedanken verschmelzen und dadurch eine Barriere in der Luft errichten, welche die Stadt vor den Drachen schützen würde. Während Prinzessin Glisselda, Prinz Lucian und der im Exil lebende Drachenanführer Comonot an weiteren Friedensbestrebungen arbeiten, bricht Serafina auf, um die anderen Halbdrachen zu finden. Wird sie es rechtzeitig schaffen? Und kann sie ihren Artgenossen trauen? Insbesondere der gerissenen Jannoula, mit der Serafina bereits in der Vergangenheit Kontakt hatte? Oder verfolgt Jannoula ihre eigenen Ziele? Serafina muss sich ihrer Vergangenheit stellen...

Während ich von Teil 1 vollends überzeugt war, konnte die Fortsetzung mich leider nicht mehr richtig mitreißen. Vielleicht lag es an der längeren Pause zwischen den beiden Teilen und meiner verblassten Erinnerung, vielleicht lag es daran, dass ich davon ausging, es handle sich um eine Trilogie und es mir daher stellenweise  sehr überladen vorkam. Ich hätte es besser gefunden, die Handlung aufzuteilen und einige Charaktere dadurch auch besser auszuarbeiten.

Mit Sicherheit war es interessant die anderen Halbdrachen kennenzulernen und auch bis zu einem gewissen Grad die Gegenden, in denen sie lebten. Doch wurden dadurch sehr viele neue Charaktere eingeführt, während bereits bekannte aus dem ersten Teil ziemlich in den Hintergrund gerieten – zum Beispiel Prinzessin Glisselda oder Serafinas Onkel Orma. Das fand ich schade und wäre bei zwei Bänden bestimmt auch vermeidbar gewesen. Insgesamt war es dennoch ein netter Lesespaß, auch wenn die Fortsetzung meiner Meinung nach nicht an den ersten Teil ran kommt.

Persönliches Fazit


Alles in allem eine solide Fortsetzung, bzw. ein solider Abschluss, wenn auch die Magie des ersten Teils nicht mehr erreicht werden kann. Persönlich hätte ich es besser gefunden die Handlung auf zwei Bücher aufzuteilen.

© Rezension, 2015 Sebastian Herz




Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis
Ab 12 Jahren, Gebunden, 640 Seiten, ISBN: 978-3-570-15270-6


[sebastian]

Die Frauen der Rosenvilla | Teresa Simon

Donnerstag, 23. Juli 2015 0 Kommentare


Eine Familiengeschichte über mehrere Generationen mit einem emotionalen Schreibstil, die mich allerdings durch ihre vielen Charaktere und Zeitsprünge eher verwirrte und daher nicht vollends begeistern konnte.

[Klappentext] Im Garten der Villa verbirgt sich ihr Geheimnis ... Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ... [© Text- & Bildmaterial: Heyne Verlag]

Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek | David Whitehouse

Mittwoch, 22. Juli 2015 1 Kommentar

Eine verrückte Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England.

[Klappentext] Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher. [© Text & Cover: Klett Cotta Verlag]


Furia Salamandra Fairfax zelebriert den kultivierten Aufstand

Dienstag, 21. Juli 2015 4 Kommentare


Aufgelesen.
Wolfgangs Zeit- und Buchgedanken #1


Liebe Leserin, lieber Leser,

ich erlaube mir diese Anrede, weil Du nicht hier gelandet wärst, würde uns nicht die Leidenschaft für's Gedruckte verbinden. Und damit ist Dir sicher jene kribbelnde Freude bekannt, die einen mit einem lange erwarteten Buch überkommt, in das man all seine Hoffnungen und Erwartungen legt. Vielleicht ist es das neue Werk des Lieblingsautors, vielleicht ist es ein gänzlich neuer Teilnehmer im großen Geschichtenspiel, vielleicht die Fortsetzung der Lieblingsserie, die endlich noch unbeantwortete Fragen beantworten soll. Mit glasigen Augen und schwitzenden Händen nimmt man das Paket entgegen, und plötzlich wird alles andere zur Nebensache.

Wenn der Wind singt | Pinball 1973 || Haruki Murakami

Montag, 20. Juli 2015 0 Kommentare

Murakamis »verlorene Romane« – nach 35 Jahren erstmals auf Deutsch!

[Klappentext] ›Wenn der Wind singt‹, Haruki Murakamis Debüt, folgt einem namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien (und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt »Ratte«, einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem Barkeeper.
Die Handlung von ›Pinball 1973‹ setzt drei Jahre später ein. Der junge Mann lebt inzwischen in Tokio, während die »Ratte« immer noch in »J.’s Bar« darauf wartet, dass das Leben losgeht. Ein melancholischer, atmosphärisch dichter Roman, der zudem die wohl besten Flipperszenen der Literaturgeschichte enthält.
Nach langem Zögern hat Haruki Murakami die Bitten seiner Lesergemeinde erhört und der Veröffentlichung dieser außerhalb Japans nie erschienenen Frühwerke zugestimmt. Zusammen mit ›Wilde Schafsjagd‹ (DuMont 2005) bilden sie die »Trilogie der Ratte«, die nach 35 Jahren nun erstmals vollständig auf Deutsch vorliegt. Murakamis berühmter »Boku«-Erzähler wurde hier erstmals dem Publikum vorgestellt. [© Text und Cover: DuMont Buchverlag]

Unsere Lesetipps zum Sonntag #7

Sonntag, 19. Juli 2015 0 Kommentare

Ihr seid auf der Suche nach neuem Lesestoff? Immer Sonntags möchten wir euch Bücher vorstellen bzw. empfehlen, die wir wirklich sehr gerne gelesen haben. Kurz und knapp erfahrt ihr hier zu einer kleinen Auswahl an Büchern, eBooks oder Hörbüchern unseren Eindruck bzw. unser Fazit. Das können Neuheiten auf dem Buchmarkt sein aber auch immer wieder Bücher, die schon etwas älter sind, uns aber sehr begeistern konnten.

Rezension: Die Quersumme von Liebe | Katrin Zipse

Freitag, 17. Juli 2015 3 Kommentare

[Klappentext] Luzies geordnete Welt gerät ins Wanken, als sie einen Brief ihrer verstorbenen Großmutter erhält. Das Geheimnis, mit dem er sie konfrontiert, nimmt ihr Leben Stück für Stück auseinander. Doch plötzlich ist da Puma, bei dem sie sich frei fühlt und geborgen. Damit sie mit ihm zusammen sein kann, muss Luzie ihre Erinnerungen zu einem neuen Bild zusammensetzen, in dem Lügen keinen Platz haben. [© Text und Cover: Magellan Verlag]


Wilde Schafsjagd | Haruki Murakami

Dienstag, 14. Juli 2015 1 Kommentar





[Klappentext] Was als wilde, sich überschlagende Jagd endet, beginnt ganz einfach: mit einem Brief, in dem das Foto eines Schafes steckt. Er ist adressiert an einen müden Endzwanziger, der als Mitinhaber einer Tokyoter Werbeagentur in einem Nebel aus Zigaretten und Alkohol lebt: Nur ein Abenteuer kann einen Ausweg aus seiner Langeweile bieten - die "Wilde Schafsjagd" beginnt. Haruki Murakamis meisterhafter Bestseller um ein Schaf mit übernatürlichen Kräften, ein Teilzeit-Callgirl mit den schönsten Ohren der Welt und einen Kriegsverbrecher mit Gehirntumor ist ein fantastischer Detektivroman, inspiriert von den düsteren Werken Raymond Chandlers - nur dass dieser Fall unlösbar ist. Der Geschichtenzauberer Murakami entführt in eine Welt voll bizarrer Geheimnisse, in der Realität und Fantasie zu einem virtuosen Abenteuer verschmelzen.

Unsere Lesetipps zum Sonntag #6

Sonntag, 12. Juli 2015 5 Kommentare

Ihr seid auf der Suche nach neuem Lesestoff? Immer Sonntags möchten wir euch Bücher vorstellen bzw. empfehlen, die wir wirklich sehr gerne gelesen haben. Kurz und knapp erfahrt ihr hier zu einer kleinen Auswahl an Büchern, eBooks oder Hörbüchern unseren Eindruck bzw. unser Fazit. Das können Neuheiten auf dem Buchmarkt sein aber auch immer wieder Bücher, die schon etwas älter sind, uns aber sehr begeistern konnten.

GEWINNSPIEL || Gewinnt ein Goodiepaket samt 2 Büchern von Lars Simon!

Samstag, 11. Juli 2015 20 Kommentare



Unser nächstes Lesungs-Geblubber im Bücherkaffee rückt immer näher. Schon in 2 Wochen dürfen wir den Autor Lars Simon im Wohnzimmer begrüßen. Unsere Vorfreude ist groß und wie gewohnt blubbert es schon ordentlich in den großen Vorbereitungstöpfen.

Ihr kennt es schon, auch dieses Mal möchten wir euch alle wieder aktiv in unser Lesungs-Geblubber mit einbeziehen. Auch wenn ihr am 25.07. nicht direkt vor Ort mit dabei sein könnt, gibt es Tolles für euch zu gewinnen!

Hörbuch || Girl on the Train | Paula Hawkins

0 Kommentare

Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. 
Sie beobachtet dich - und schleicht sich in dein Leben

[Klappentext] Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen - wie es scheint - ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau - daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ... [© Text und Cover: Random House Audio]


Kindeswohl | Ian McEwan

Donnerstag, 9. Juli 2015 0 Kommentare

[Klappentext] Fiona Maye ist eine angesehene Richterin am High Court in London, bekannt für ihre Gewissenhaftigkeit. Mit ihrem Mann Jack, einem Geschichtsprofessor, ist sie seit mehr als dreißig Jahren verheiratet – harmonisch, wenn auch in letzter Zeit vielleicht ein wenig distanziert. So fällt Fiona aus allen Wolken, als er ihr eröffnet, dass er ihren Segen für eine außereheliche Affäre will. Genau in diesem Moment wird ihr ein eiliger Fall vorgelegt: Ein 17-jähriger Junge, der an Leukämie leidet, benötigt dringend eine Bluttransfusion. Aber seine Familie – Zeugen Jehovas – lehnt das aus religiösen Gründen ab. Genauso wie er selbst. Doch ohne Transfusion wird er qualvoll sterben. Fiona bleiben für ihr Urteil weniger als 24 Stunden. Kann sie jetzt, inmitten ihres emotionalen Tumults, ihre kühle Professionalität bewahren? [© Text und Bild: Diogenes Verlag]

Alles Licht, das wir nicht sehen | Anthony Doerr

Mittwoch, 8. Juli 2015 0 Kommentare

[Klappentext] Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am „Muséum National d'Histoire Naturelle" arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell Saint-Malos, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert, auf eine Napola geschickt und dann in eine Wehrmachtseinheit gesteckt, die mit Peilgeräten Feindsender aufspürt, über die sich der Widerstand organisiert. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, über den Etienne, Marie-Laures Onkel, die Résistance mit Daten versorgt …
Kunstvoll und spannend, mit einer wunderschönen Sprache und einem detaillierten Wissen um die Kriegsereignisse, den Einsatz des Radios, Widerstandscodes, Jules Verne und vieles andere erzählt Anthony Doerr mit einer Reihe unvergesslicher Figuren eine Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, und vor allem die Geschichte von Marie-Laure und Werner, zwei Jugendlichen, deren Lebenswege sich für einen folgenreichen Augenblick kreuzen. [© Bild/Text: C.H Beck Verlag]

Rezension: Mann ohne Herz | Camilla Grebe & Asa Träff

Dienstag, 7. Juli 2015 4 Kommentare

Sommer in Stockholm – doch dieses Verbrechen lässt das Herz gefrieren.

Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Für Siri Bergman ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei - als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer Brisanz: Ein Mörder hat es auf attraktive, gut situierte Männer abgesehen - homosexuelle Männer. Er tötet sie und schneidet ihnen das Herz heraus. Ist der Mörder ein verrückter Schwulenhasser? Oder deutet die Grausamkeit der Tat auf einen ganz anderen Zusammenhang hin? [© Text und Cover: btb Verlag]



Camilla Grebe und Asa Träff können es nicht lassen. Um jeden Preis müssen sie ihrer Heldin Siri Bergmann das familiäre Umfeld als Konfliktherd eröffnen. Jetzt wäre Siri dabei, nach den ersten drei Bänden, die von der Aufarbeitung des Unfalltodes ihres Mannes Steffan als roten Faden durchzogen sind, sich beruflich neu zu orientieren und als Profilerin Fuß zu fassen, da bahnen sich auch schon wieder erste Reibereien mit ihrem Lebensgefährten Stefan an. Jetzt ist der Mordfall - ein bekannter Homosexueller, der mit entferntem Herz erschossen aufgefunden wird - knifflig und vielschichtig genug, da wird Siri auch das private Glück als Rückzugsort verwehrt. Es mag bei skandinawischen Autoren zum guten Ton gehören, ihre Helden als zur Zufriedenheit unfähig zu portraitieren, im konkreten Fall jedoch wird dem titelgebenden Mord unnötigerweise Aufmerksamkeit entzogen.


Die Zäsur in der Geschichte, der Wechsel von Siris Arbeitsumgebung von der psychotherapeutischen Gemeinschaftspraxis in eine Profiler-Gruppe, ermöglicht den Autorinnen einen Neubeginn um ihre Protagonistin. Ob diese Verschiebung der Aufmerksamkeit in stereotype polizeiliche Gefielde die Serie nicht an Originalität kosten wird, bleibt abzuwarten. Rückblickend können also die Bände "Die Therapeutin", "Das Trauma" und "Bevor du stirbst" als eine abgeschlossene Trilogie betrachtet werden, möglicherweise stellt der vierte Band nun den Auftakt zu einer neuen dar. Lesern, die mit der Figur noch nicht vertraut sind, bietet sich hier die Möglichkeit, mit einem aktuellen Titel Bekanntschaft mit Siri Bergmann zu schließen. Die Verbindungen zur Vergangenheit sind weitgehend gekappt, einzelne Anspielungen, etwa auf ihre Beziehung zur ehemals besten Freundin Aina, werden als bereichernd empfunden.



Allein das Etikett "Psychothriller" mag für neue Leser irreführend sein. Eine aufregende Handlung mit einer Psychologin im Zentrum begründet eine solche Einordnung noch keineswegs, eher handelt es sich um eine schwedische Familiengeschichte vermischt mit einem spannenden Krimi. Der Aufdruck "Roman" auf den drei Vorgängerbänden wird diesem Umstand noch viel eher gerecht. Noch im dritten Teil schienen die Autorinnen vor allzu nervenstrapazierender Spannung zurückzuschrecken, daher würde es wohl ihrer Schreibnatur widersprechen, das Tempo diesmal drastisch zu erhöhen. Wenn ein sommerlicher Vergleich gestattet ist: Beim servierten Dessert handelt es sich um eine jener Eissorten, bei denen die Vanillekugel durchsetzt ist mit bißfesten Kuchenstückchen, während das Gericht auf der Speisekarte jedoch als schwedische Zimtschnecke mit Vanillefüllung ausgewiesen ist.



Ihrem Stil treu bleibend, richten die Autorinnen auch dieses Mal wieder besondere Aufmerksamkeit auf zwischenmenschliche Feinheiten, die emotionalen Nuancen, in denen sich eine Persönlichkeit offenbart. Auch die nonverbale Kommunikation funktioniert bestens.

"Ich fange Vijays Blick auf und weiß, daß er mich gesehen und meine Gedanken durchschaut hat. Er schüttelt fast unmerklich den Kopf, und verlegen schlage ich die Augen nieder"
Zwischendurch vermitteln immer wieder kleine Alltagselemente wie ein fußballspielenden Buben auf der Straße das Geräusch der Mikrowelle in der Polizei-Teeküche das Gefühl lebendiger Normalität, statten die Szenen mit Requisiten aus.


Wie bereits im dritten Teil der Serie bewährt, wechseln auch hier Kapitel der Gegenwart, die aus Siris Sicht in erster Person geschildert werden, mit Ereignissen in der Vergangenheit, in deren Licht der Mordfall sukzessive an Klarheit gewinnt. Diese sind jeweils mit "Das traurige Herz" betitelt und thematisieren die vergebliche Suche eines homosexuellen jungen Mannes nach Geborgenheit, Anerkennung, Liebe. Dabei ist eine Weiterentwicklung in erzählerischer Hinsicht deutlich feststellbar: Anhand der in diesen Rückblicken eingeführten Figuren führen die Autorinnen íhre Leser auf eine bestimmte Spur, motivieren mehr als zuvor zur aktiven Tätersuche. Aber wird diese Spur sich nicht - wonach es geradezu gegen den Wind riecht - als falsche Fährte erweisen? Soviel wird hier gewiß nicht verraten. Obwohl außerdem die Symbolik des herausgerissenen Herzens auch arg plakativ sein mag, in der Geschichte erfüllt sie jedenfalls ihren Zweck als Markierung dieser Spur ...

Persönliches Fazit: 


Ihrem Stil treu bleibend, erzählen die schwedischen Schwestern Grebe und Träff einen Familienkrimi mit Siri Bergmann im Rampenlicht, erzählerisch jedoch aufpoliert und mit wesentlich mehr Spannung als zuletzt gewürzt - ein idealer Einstieg in die Serie.



© Rezension, 2015 Wolfgang Brandner


*********


Mit dem vierten Teil endet unsere sommerliche Serie um Siri und die Schweden-Schwestern. Mein besonderer Dank gilt nun Frau Portheine vom btb-Verlag, die mich zur Bekanntschaft mit der Psychotherapeutin und nunmehrigen Polizeiprofilerin ermutigt und mich trotz Schwierigkeiten in der Postzustellung zuverlässig mit Lesestoff versorgt hat.



Faszinierend, wie man über die einzelnen Bände, über die Wochen, die man eine Heldin bei ihren Abenteuern in den Tiefen der Psyche und den Widrigkeiten ihres Alltags begleitet, diese kennenzulernen glaubt, wie sie einem die Hand aus dem Buch entgegenreicht, dazu einlädt, sie zu begleiten.




Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten
ISBN: 978-3-442-74913-3
[wolfgang]

Heimweh | Marc Raabe

Montag, 6. Juli 2015 0 Kommentare

Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen.

[Klappentext] Jesse Berg ist ein erfolgreicher Kinderarzt. Frisch geschieden, kümmert er sich liebevoll um seine kleine Tochter Isa. Über seine Vergangenheit spricht er nicht. Bis plötzlich seine Exfrau ermordet und seine Tochter entführt wird. Der Täter hinterlässt für Berg eine Nachricht: Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen. Berg ist klar, dass er selbst das Ziel des Anschlags ist. Eine langvergessene Schuld drängt ans Licht. Um Isa zu finden, muss er das tun, was er nie wollte: zurück in seine Vergangenheit. Zurück ins Heim. Dort hat er gelernt, sich zu wehren, und dort wäre er beinahe getötet worden. Berg nimmt die Kampfansage an. Denn für Isa würde er alles tun. Auch ein zweites Mal durch die Hölle gehen. [© Text und Cover: Ullstein Verlag]

Unsere Lesetipps zum Sonntag #5

Sonntag, 5. Juli 2015 0 Kommentare

Ihr seid auf der Suche nach neuem Lesestoff? Immer Sonntags möchten wir euch Bücher vorstellen bzw. empfehlen, die wir wirklich sehr gerne gelesen haben. Kurz und knapp erfahrt ihr hier zu einer kleinen Auswahl an Büchern, eBooks oder Hörbüchern unseren Eindruck bzw. unser Fazit. Das können Neuheiten auf dem Buchmarkt sein aber auch immer wieder Bücher, die schon etwas älter sind, uns aber sehr begeistern konnten.

Apanies Perlen | Erzählungen von Judith W. Taschler

Samstag, 4. Juli 2015 0 Kommentare


Der erste Erzählband von der Glauser-Preisträgerin und Autorin des Bestsellers "Die Deutschlehrerin"

[Klappentext] Mit achtzehn Jahren findet Oskar bei einem Aufenthalt in den USA seinen Großvater, der nach dem ersten gemeinsamen Abendessen ein Gewehr auf ihn richtet, ihn drei Tage in den Keller sperrt und ihn anschließend mit schrecklichen Wahrheiten konfrontiert.
Aufgrund ihrer rasanten Fahrkünste verliebt sich ein Mercedesverkäufer Hals über Kopf in die bildschöne, religiöse Maria. Sein Leidensweg beginnt: Obwohl er eifrig den Ablauf der katholischen Messe auswendig lernt und seine russische Exfrau beseitigt, scheint er Marias Liebe zu verlieren. Das hat tödliche Konsequenzen.
Dezember 2015 – der Euro existiert nicht mehr, alle Geschäfte schließen, in der Stadt bricht Chaos aus. Julius beschließt, in sein Elternhaus auf dem Land zurückzukehren und findet dort eine Welt vor, in der er glaubt, verrückt zu werden.
Das Aborigine-Mädchen Apanie taucht hundert perfekt geformte Perlen aus den Tiefen des Meeres, die als Kette von nun an über ein Jahrhundert lang die Geschicke ihrer Trägerinnen bestimmen werden. [© Text und Bild: Droemer Verlag]

Allein kann ja jeder | Jutta Profijt

Donnerstag, 2. Juli 2015 1 Kommentar

Die schrägste Truppe, seit es Hausbesetzer gibt! 

[Klappentext] Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele - und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. [© Text und Bild: dtv Verlag]


Rezension: Bevor Du Stirbst | Camilla Grebe, Asa Träff

Mittwoch, 1. Juli 2015 0 Kommentare

Siri Bergmann kann es nicht lassen.

[Klappentext] Eine kalte Winternacht in Stockholm. Eine junge Frau allein in einem menschenleeren Park. Plötzlich Schritte, die immer näher kommen. Als sie sich schon verloren glaubt, fällt ein Schuss, ihr Verfolger stürzt zu Boden und bleibt in einer Blutlache liegen. Fünf Jahre später findet die Psychotherapeutin Siri Bergman in alten Kisten ihres ersten Mannes Stefan eine merkwürdige Notiz, die auf genau diesen Mord hinweist. Gibt es etwa einen Zusammenhang zwischen der grauenhaften Tat und Stefans Selbstmord, der nur wenige Wochen danach Siris Leben erschütterte? Der Gedanke lässt sie nicht mehr los. Hat Siri ihren Mann jemals wirklich gekannt? [© Text & Cover: btb Verlag]

Siri Bergmann kann es nicht lassen. Endlich scheint sie nach den Ereignissen der beiden Vorgängerbände "Die Therapeutin" und "Das Trauma" ihr privates Glück gefunden zu haben. Sie ist glücklich mit dem Polizisten Markus liiert, der Altersunterschied von zehn Jahren ist nicht mehr relevant. In Markus' Eltern hat sie eine Ersatzfamilie gefunden, und sie selbst ist inzwischen Mutter eines gesunden Buben namens Erik. Ein wunderschönes Familienidyll, das die schwedischen Schwestern Grebe und Träff hier für ihre Protagonistin konstruieren, die ideale Fallhöhe, aus der Siri sich in ihren persönlichen Abgrund stürzen kann. Daß sie es damit recht eilig hat, liegt in der Natur der Figur. In einer symbolischen Kraftanstrengung will sie mit der Vergangenheit mit ihrem bei einem Tauchunfall ums Leben gekommenen ersten Mann Stefan abschließen und sich von Objekten trennen, an denen die Erinnerungen wie Spinnweben kleben. Sie findet Hinweise, die auf eine Verbindung Stefans mit einem mehrere Jahre zurückliegenden ungeklärten Mord hinweisen, doch anstatt ihren emotionalen Hausputz fortzusetzen, will sie den Fall, an dem spezialisierte Ermittlungsbehörden resignierten, auf eigene Faust aufklären.

Der resultierende Konflikt ihrer Vergangenheit mit der glücklichen Gegenwart ist vorprogrammiert und läßt in der Hingabe, mit der Siri diesen zelbriert, auf eine Neigung zur inneren Selbstzerfleischung schließen. Dieser manifestiert sich, als Siris Sohn Erik sich verletzt, weil sie aufgrund ihrer Recherchen die mütterliche Aufsicht vernachlässigt. Der Erzählkessel steht unter Hochdruck, doch anstelle ihn weiter aufzuheizen oder gleich explodieren zu lassen, köchelt die Geschichte vorerst auf kleiner Flamme dahin. Ausführlich erkundet Siri weiterhin die Vergangenheit ihres verstorbenen Gatten und stößt auf eine jugendliche Clique, deren drogenverstärkter Testosteronrausch aufs Schrecklichste eskaliert. Wie das gebrannte Kind die Finger von der heißen Herdplatte zurückzieht, schrecken die Autorinnen reflexartig vom Thrillergenre zurück und retten sich auf das vertraute Terrain einer schwedischen Familiensaga, lediglich im Finale verwenden sie ein aus den Vorgängerbänden bekanntes Handlungsmuster und lassen Siri zuverlässig ahnungslos in eine gefährliche Situation schlittern.

Auch die Stilmittel sind bewährt, was jedoch keineswegs deren Rafinesse beeinträchtigt. Die Hauptfigur erzählt wie gehabt im Präsens der ersten Person, erfüllt damit den Leser mit diebischer Freude ob seines Wissensvorsprungs. Wieder spiegelt sich ihre eigene Situation in einer Patientin, diesmal einer Langzeitstudentin, die sich nicht von den Hinterlassenschaften ihres Ex-Partners trennen kann. Wieder begegnet ihr Stefan in einem symbolreichen Traum und konfrontiert sie mit anstehenden Entscheidungen.

Als neues, nach zwei bisherigen Siri Bergmann-Bänden lange erwartetes Element erhält nun der Verunglückte selbst eine Stimme. Der Verstummte darf sprechen, gibt hochlebendig Einblicke in jene Tage, da alle Farben intensiver leuchteten, da die Welt dem jugendlichen Überschwang unterworfen wurde. Der in Siris Augen zum unerreichbaren Heiligen Verklärte erhält ein menschliches Antlitz mit schockierenden Schattierungen. Schließlich kaum überraschend, dafür umso aufschlußreicher werden schließlich die wahren Umstände seines Todes enthüllt, womit der angekündigte vierte Band des schwedischen Autorinnenduos eine gänzlich neue Seite in Siris Leben aufschlagen dürfte.

Persönliches Fazit: 

"Kann man mit einem Menschen zusammenleben, ohne ihn wirklich zu kennen?" Dieser Nährboden für Zweifel bildet den roten Faden im dritten Teil um die therapiebedürftige Therapeutin Siri Bergmann, die langatmig die Vergangenheit ihres verunglückten Gatten aufarbeitet.

© Rezension, 2015 Wolfgang Brandner

  • Rezension zum 1. Band der schwedischen Krimireihe: Die Therapeutin
  • Rezension zum 2. Band der schwedischen Krimireihe: Das Trauma

 

Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, ISBN: 978-3-442-74767-2

[wolfgang]