Deadline | Renée Knight

Samstag, 8. August 2015 0 Kommentare

[Klappentext] Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug … [© Text und Bild: Goldmann Verlag]


[mk] Anfangs fand ich es etwas schwierig, den Sprüngen zwischen den kurzen Kapiteln zu folgen: ständig springt die Geschichte zeitlich vor und zurück und wechselt dabei auch die Protagonisten. Nachdem ich mich aber eine Weile reingelesen hatte, entwickelte sich das Buch bei mir zu einem echten Pageturner. Durch die flüssige Sprache und die gelungene Spannung konnte ich es kaum aus der Hand legen. Ist doch klar, dass ich wissen will, was in dem mysteriösen Buch steht. Und ist das denn die Wahrheit?

Das Buch trägt die Bezeichnung „Psychologischer Spannungsroman", und so liegt ein Schwerpunkt auf der Wirkung, die die Aufdeckung der Ereignisse von 1993 auf die Beteiligten hat. Für Catherine und ihre Familie, aber auch auf den Versender des Buchs haben die Vorgänge erhebliche Konsequenzen. Die teilweise dramatischen Reaktionen und Folgen werden glaubhaft beschrieben. Details werde ich hier aber nicht verraten!

Die Kapitel aus Stephens Sicht sind in der Ich-Perspektive geschrieben, alle anderen Kapitel in der 3. Person. Ein interessantes Stilmittel, leider bleibt mir aber völlig unklar, was es bewirken soll. Bei mir hatte das keinen Effekt.



Renée Knight ist ein wendungsreicher und fesselnder Debütroman gelungen. Die Story ist gut eingefädelt und die Beteiligten agieren glaubhaft. Der Spannungsbogen hat bei mir funktioniert, das Buch hat mich sehr gut unterhalten.

© Rezension: 2015, Marcus Kufner





Aus dem Englischen von Andreas Jäger
27. Juli 2015 / Paperback / 352 Seiten / ISBN: 9783442314065


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