Im Tal des Kolibris | Danielle Stevens

Sonntag, 16. August 2015 0 Kommentare

Eine großartige Geschichte über eine unheimlich starke Frau, die für ihre Ideale und ihre große Liebe kämpft und dabei unheimlich hohe Risiken eingeht!

[Klappentext] Hamburg, 19. Jh.: Mit bangem Herzen umfasst die junge Charlotte das goldene Medaillon das einzige, was ihr von ihrer geliebten Mutter geblieben ist. In wenigen Minuten wird sie ins ferne Chile aufbrechen. Dort soll sie den vermögenden Großgrundbesitzer Miguel Duarte heiraten. Und vielleicht, so hofft sie, kann sie in dem ungezähmten Land endlich das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter lüften. Doch das Schicksal hat anderes im Sinn: Auf der Überfahrt verliert Charlotte ihr Herz an einen mittellosen Maat. Lieber will sie mit ihrer Familie und den Regeln der Gesellschaft brechen, als ohne Leander zu sein! Aber bevor sie ihre Verlobung lösen kann, erreicht sie eine furchtbare Nachricht. [© Text- & Bildmaterial: MIRA Taschenbuch]
[sk] Dies ist das erste Buch, das ich jemals von Danielle Stevens gelesen habe. Mich haben sowohl das Cover als auch der Klappentext von Beginn an angesprochen. Wundervoll exotisch und stimmungsvoll. Ich liebe ja solche Geschichten voll von Gefühl, Geheimnissen und Schicksalsschlägen.

Bereits die ersten Seiten haben mich bei diesem Buch so fasziniert. War doch schon der Prolog so geheimnisvoll und voll von Spannung. Ich konnte es also kaum erwarten weiterzulesen. Der Schreibstil hat mir hierbei auch unheimlich gut gefallen. Es war flüssig und leicht lesbar geschrieben, ich konnte mich also voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren ohne von umständlichen Schilderungen oder ähnlichem abgelenkt zu werden.

Es war äußerst interessant die damaligen Lebensumstände der Frauen und auch jungen Mädchen kennenzulernen, die einfach zu sehr eigennützigen Zwecken des Vater oder dem übrigen Rest der Familie wie Macht, Geld und Ansehen mit einem beliebigen Mann verheiratet worden sind. Gefühle spielten hierbei keine Rolle, für mich wäre heute so etwas unvorstellbar. Genauso geschockt hat mich irgendwie auch, dass es anscheinend niemanden interessiert hat wie der Mann dann während der Ehe mit seiner Frau umgegangen ist. Jeder war immer nur auf seine eigenen Vorteile bedacht, Gefühle und Rücksichtnahme waren hier offenbar fremd.

Umso erstaunlicher war es für mich zu lesen wie die Protagonistin Charlotte mit ihrem Schicksal umgegangen ist. Konsequent hat sie ihr Ziel verfolgt, ihre Mutter ausfindig zu machen und sich von nichts davon abbringen lassen, egal wie groß das Risiko war, das sie dabei eingegangen ist. Auch für ihre große Liebe Leander hat sie trotz aller Standesdünkel und Widrigkeiten unerbittlich gekämpft – für mich eine äußerst starke Frau. Eine wunderbare Liebesgeschichte, die sich hier entspinnt, voll von Romantik und jeder Menge Gefühl, die keinen Leser kalt lässt. Ich habe mit den beiden Hauptfiguren Charlotte und Leander mitgefiebert, gelacht, geweint und ja auch höllisch gelitten…

Neben den gesellschaftlichen Lebensumständen habe ich in dem Buch auch sehr viel über das Land Chile erfahren können. Ein faszinierendes Land der Gegensätze, so findet man hier sowohl eine Wüste, schneebedeckte Berge als auch Städte. Danielle Stevens beschreibt dies auf sehr eindrucksvolle Weise und verwebt dies wunderbar harmonisch mit der Geschichte selbst, sodass ich mich sehr gut sowohl in die Handlung als auch in das Land und seine Besonderheiten reindenken konnte.

Dieses Buch ist etwas für jeden, der sich gern beim Lesen an wundervolle, exotische Schauplätze und in vergangene Zeiten entführen und sich zudem gern von einer Liebesgeschichte voll von Gefühl und Romantik begeistern lässt! Romantiker und Reiseliebhaber hier seid ihr genau richtig!!

© Rezension: 2015, Sandra Krause



Im Tal des Kolibris - Danielle Stevens - MIRA Taschenbuch
2015, Taschenbuch/300 Seiten, ISBN: 9783956491702


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