Unsere Lesetipps zum Sonntag #13

Sonntag, 30. August 2015 0 Kommentare

Ihr seid auf der Suche nach neuem Lesestoff? Immer Sonntags möchten wir euch Bücher vorstellen bzw. empfehlen, die wir wirklich sehr gerne gelesen haben. Kurz und knapp erfahrt ihr hier zu einer kleinen Auswahl an Büchern, eBooks oder Hörbüchern unseren Eindruck bzw. unser Fazit. Das können Neuheiten auf dem Buchmarkt sein aber auch immer wieder Bücher, die schon etwas älter sind, uns aber sehr begeistern konnten.


***********************************************************************************

[Bloggeraktion] 
Macht mit und verratet uns auch EURE ultimativen Lesetipps!

Immer sonntags verraten wir euch unsere schönsten Lesetipps. Wir würden uns riesig darüber freuen, wenn IHR uns auch erzählt, welche Bücher EUCH so begeisterten.(das dürfen auch sehr gerne ältere Werke sein). 
Schreibt einen eigenen Blogbeitrag oder erzählt uns von eurem Lieblingsbuch direkt hier im Kommentarfeld. Gerne dürft ihr das Aktions-Logo für euren Blogbeitrag mitnehmen. 
Vergesst nicht, uns euren Link zum Blogbeitrag zu schicken bzw. im Kommentar zu posten, damit wir diese im Beitrag ergänzen können. 

***********************************************************************************




[Klappentext] Das Haus von Kambilis Familie liegt inmitten von Hibiskus, Tempelbäumen und hohen Mauern, die Welt dahinter ist das von politischen Unruhen geprägte Nigeria. Mit sanfter, eindringlicher Stimme erzählt die 15jährige Kambili von dem Jahr, in dem ihr Land im Terror versank, ihre Familie auseinanderfiel und ihre Kindheit zuende ging. Der erste vielgelobte Roman Adichies, verzweifelt schön und ganz gegenwartsnah.
© S. Fischer Verlag | 2015 | ISBN: 978-3-596-03244-0

Mein Fazit: Adichie ist ein vielschichtiger Roman gelungen. Während im Hintergrund die politische Lage Nigerias der 90er Jahre behandelt wird und im Vordergrund der schleichende Zerfall einer Familie steht, liegt das Hauptmerkmal jedoch auf der Rolle der Frau – die heranwachsende Kambili, ihre vermeintlich schwache Mutter und die selbstbewusste Tante. Ein sehr starker Roman.



[Klappentext] Als Madeline und Jonathan am Flughafen zusammenstoßen, denken sie nicht im Traum an ein Wiedersehen. Doch zuhause angekommen stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Sie beginnen, das Telefon des anderen zu durchstöbern, und entdecken, dass ihre Leben schon seit langem miteinander verknüpft sind – genau wie tiefe Wunden aus der Vergangenheit, die sie nun mit aller Macht einholen.
© Piper Verlag | 2013 | ISBN: 9783492302944

Mein Fazit: Das Buch ist in jedem Fall empfehlenswert. Es liest sich sehr leicht und wird über seine doch stattlichen 400 Seiten nie langweilig. Zunächst glaubt man bei dem Roman handelt es sich um eine schlichte Liebesgeschichte, wie man sie vielfach kennt: Zwei Menschen begegnen sich, verlieben sich und finden nach der Überwindung einiger Unwegsamkeiten und Widerstände letztlich doch zueinander. Doch weit gefehlt. Mussos Roman hat hier weit mehr zu bieten. Was als eine einfache Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem packenden Thriller. Dieser fesselt den Leser, so dass es schwer wird dem Roman vor der letzten Seite aus den Händen zu legen. 




[Klappentext] In einem Koffer wurde er als Säugling in die Schweiz geschmuggelt, acht Jahre lang mussten seine Eltern ihn versteckt halten, um ihre Arbeitsbewilligung nicht zu verlieren, der Vater ein harter Malocher, der es zum erfolgreichen Unternehmer schafft – alles für den Sohn Massimo, der es einmal besser haben soll. Dessen Leben verläuft weniger gradlinig und glänzt mit Dramatik und Höhepunkten. Vom italienischen Immigrantenkind zum Zürcher Gesellschaftslöwen. Vom Opernhausdemonstranten zum Opernhaussponsor. Vom Existenzphilosophen zum Bauunternehmer. Vom Linken zum Rechten. Vom Tiefen zum Hohen. Vom Süden zum Norden. Bis er einer Frau begegnet, die sein Glück krönt – und zerstört. Ein umfassendes Gesellschaftspanorama und das Porträt einer vitalen, schillernden Persönlichkeit.
© Diogenes Verlag I 2012 I Taschenbuch 384 Seiten

Mein Fazit: Wie findet man seinen Platz als Einwanderer in einer Gesellschaft, die einen, sofern sie genug von Immigranten hat, die ganze Familie rauswerfen kann? Rolf Dobelli schildert das Streben von Massimo nach Erfolg im Spiegel der Zeit der 50er bis in die 2000er. Er beschreibt die großen und kleinen Dramen in einer sehr klaren Sprache. Ein lesenswertes Buch.





[Klappentext] An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.
© Blanvalet Verlag | 2012 | ISBN: 978-3-7645-0445-8

Mein Fazit: Der Roman mag nicht mehr aktuell sein, das Thema ist es mehr denn je: In "Blackout" schildert der österreichische Autor Marc Elsberg sowohl anhand großer Zusammenhänge, als auch anhand einzelner tragischer Schicksale die möglichen katastrophalen Auswirkungen der flächendeckenden Einführung intelligenter Stromzähler, sogenannter Smart Meter. Fachlich fundiert, erzählerisch packend widmet er sich dem Szenario eines globalen Stromausfalls und der Verwundbarkeit unserer Zivilisation.
Mehr zum Thema folgt am kommenden Dienstag in der vierten Ausgabe der Kolumne "Aufgelesen", ausgesprochen umfangreiches Bonusmaterial zum Buch bietet der Autor auf seiner Website: http://www.blackout-das-buch.de/ueberlebenstipps.html
Mein (paradoxer) Tip: Hochspannung durch deren Abwesenheit




[Klappentext] Wie eine Halluzination taucht die Kindheitsgeliebte des Barbesitzers Hajima nach Jahrzehnten wieder auf, unfassbar und geheimnisum-woben. Immer an regnerischen Abenden erscheint Shimamoto wie eine verführerische Andeutung aus einer fremden Welt und hebt das Leben des tüchtigen Geschäftmannes und Familienvaters aus den Angeln. ›Südlich der Grenze, westlich der Sonne‹ erzählt mit großer Magie vom Einbruch dämonischer Kräfte in ein Leben – und scheut dabei keine Tabus.
© Dumont Verlag | 2013 | ISBN 978-3-8321-9707-0

Mein Fazit: Murakami pflegt einen ganz besonderen, unvergleichlichen Schreibstil, der durch seine Schlichtheit und seine Kühle trumpft - und doch dieser faszinierenden japanischen Liebesgeschichte das i-Tüpfelchen aufsetzt. Ein Roman über die unendliche Liebe, das Leben selbst, das Vergängliche und das, was bestehen bleibt - und sei es nur in unseren Gedanken. Wer Murakami gerne liest, der kommt an diesem Werk nicht vorbei. Eines meiner Lieblinge.




[ Kommentarfragen ]
Habt ihr schon eines oder mehrere dieser Bücher gelesen bzw. gehört? 
Konnten wir euch für eines der Bücher begeistern? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wir sind wie immer sehr gespannt!



Diese Seite wird durch euch lebendig!
Schreibt uns einen Kommentar und/oder teilt diesen Beitrag mit euren Freunden, wenn er euch gefallen hat. Lieben Dank!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns, wenn ihr unsere Beiträge kommentiert, denn dadurch wird dieser Blog lebendig! Bitte habt Verständnis, dass Beiträge vorab geprüft werden, um Spam zu verhindern. Daher kann es einen Moment dauern, bis Kommentare sichtbar werden. Lieben Dank.