Dienstag, 27. Januar 2015

Rezension || Untreue | Paulo Coelho

›Ich will dir treu sein und dich ewig lieben. In guten wie in schlechten Zeiten. Bis dass der Tod uns scheidet.‹ Wenn es nur so einfach wäre! Linda hat alles, doch das Entscheidende fehlt. Hat sie den Mut, die Frage nach der Leidenschaft zu stellen? Denn zu einer großen Liebe ist man ein Leben lang unterwegs.  


Jung, attraktiv, erfolgreich – und todunglücklich. Linda versteht sich selbst nicht mehr. Müde und lustlos schleppt sie sich durch ihr Leben. Dabei hat sie vieles, was es zum Glücklichsein braucht: eine gesicherte Existenz, einen wunderbaren Ehemann, süße Kinder, einen spannenden Beruf. Doch sie spürt keine Begeisterung, und es fällt ihr immer schwerer, Fröhlichkeit vorzutäuschen. Sie beginnt von einem anderen Leben zu träumen. Durch die Begegnung mit einem alten Jugendfreund gerät Linda in einen Strudel der Leidenschaft, der sie alles riskieren und in die Abgründe ihrer Seele blicken lässt. Muss man manchmal untreu sein, um sich selbst wieder treu zu werden?

Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro. Alle seine Romane, insbesondere ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹, ›Elf Minuten‹ und zuletzt ›Die Schriften von Accra‹, sind Weltbestseller, wurden in 80 Sprachen übersetzt und erreichten eine bisherige Weltauflage von über 175 Millionen Exemplaren. Seine Reflexionen und die Themen seiner Bücher regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen. (Text und Cover: Diogenes Verlag)

Montag, 26. Januar 2015

Montagsfrage #3 - 2015 || Von welchem Buch/welcher Reihe möchtest du dich nie trennen?

Immer wieder Montags stellt nun Svenja vom Blog "Buchfresserchen" die Montagsfrage, die Blogger dann mitnehmen und beantworten können. Wir finden das eine tolle Idee und werden uns diesen Fragen auch sehr gerne widmen. Da wir ja ein Team sind, wird dies immer mal jemand anders tun ... oder auch einfach mal alle gemeinsam :-)   

Montagsfrage #3 || Von welchem Buch/welcher Reihe möchtest du dich nie trennen?

Freitag, 23. Januar 2015

Rezension || Haus der Geister | John Boyne

Nein Mister Boyne, woran es auch immer gelegen hat, mit diesem Buch haben sie mein Bücherherz wahrlich nicht erobern können. Und neindieses wird keine gute Bewertung, sondern mein erster richtiger Verriss eines Werkes.
Aber der Reihe nach
England 1867. Die junge Eliza Caine fährt in die englische Grafschaft Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante anzutreten. Als sie an einem nebeligen Novemberabend müde und durchgefroren die Empfangshalle von Gaudlin Hall betritt, wird sie von ihren beiden Schützlingen Isabella und Eustace freudig begrüßt. Zu ihrer Überraschung stellt sie fest, dass außer den beiden Kindern niemand in dem alten viktorianischen Anwesen lebt – bis sie erkennen muss, dass sie dennoch nicht alleine sind. Etwas verfolgt sie und trachtet ihnen nach dem Leben. Eliza muss längst begrabene, tödliche Geheimnisse enträtseln, wenn sie nicht selbst den düsteren Mauern von Gaudlin Hall zum Opfer fallen will.

John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der in vielen Ländern auf den Bestsellerlisten stand und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde. »Haus der Geister« ist sein zehnter Roman. (Text & Coverbild: © Website Piper Verlag)

Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezension || Kruzitürken. Ein neuer Fall für Kommissar Pascha | Su Turhan

"Ein wunderbar kurzweiliges Krimivergnügen mit charakterstarken Ermittlern."


In seinem dritten Roman um den raubeinigen, türkisch-bayerischen Ermittler lässt Su Turhan Kommissar Pascha bei einer internationalen Bauchtanzshow in einem Doppelmordfall ermitteln. Dieses Setting dient Su Turhan, 1966 in Istanbul geboren, als ideale Spielwiese für seinen Ermittler mit Migrationshintergrund. Denn auch Kommissar Pascha ist, wie der Autor selbst, ein Wanderer zwischen den Welten, ihm ist türkisch sein genauso wichtig wie deutsch sein. Su Turhans Eltern zählen zu den ersten türkischen Einwanderern in Deutschland, genauer gesagt, in Straubing. Heute arbeitet Su Turhan erfolgreich als Regisseur. Sein Kinofilm "Ayla", eine dramatische Liebesgeschichte über die Zwangsehe in türkischen Familien in Deutschland, wurde auf dem renommierten Max-Ophüls-Festival uraufgeführt und gewann zahlreiche Preise, z. B. den Publikumspreis in New York und Siena.

Dienstag, 20. Januar 2015

Montagsfrage 2/2015 || Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

Immer wieder Montags stellt nun Svenja vom Blog "Buchfresserchen" die Montagsfrage, die Blogger dann mitnehmen und beantworten können. Wir finden das eine tolle Idee und werden uns diesen Fragen auch sehr gerne widmen. Da wir ja ein Team sind, wird dies immer mal jemand anders tun ... oder auch einfach mal alle gemeinsam :-)   

Montagsfrage 2/2015 ||  Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

Rezension || Weibersommer | Heike Wanner

„Ich dachte, es gibt keine Unterlagen von unserer Großmutter Marie“, wunderte sich Anne. „Das hat Horst jedenfalls immer erzählt. Alles sei bei der Flucht aus Masuren verlorengegangen.“ „Offensichtlich hat er nicht die Wahrheit gesagt.“, murmelte Lou. „Ich möchte wissen, warum“ „Vielleicht sind wir schlauer, wenn wir die Briefe gelesen haben.“ ~ Seite 130

Die drei Cousinen Lisa-Marie, Marie-Luise und Anne-Marie haben nicht viel gemeinsam − nur den Namen Marie, den sie von ihrer geliebten Großmutter bekommen haben. Doch als sie einen Bauernhof im Allgäu erben, machen sich die drei Frauen in einem alten VW-Käfer auf den Weg. Enthusiastisch tauschen sie ihre Stöckelschuhe gegen Gummistiefel und merken bald: Ein Bauernhof macht noch keine drei Freundinnen. Erst ein kleines Bündel Briefe, die von einer außergewöhnlichen Liebe erzählen, zeigt den drei Maries, wie schön so eine „Familienbande“ sein kann, und offenbart ein streng gehütetes Familiengeheimnis.

Heike Wanner arbeitet als Angestellte bei einer Fluggesellschaft und lebt in der Nähe von Wiesbaden. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.
(Quelle Text und Cover: Ullstein verlag)